Hörbuch Rezie: Nachtprinzessin von Sabine Thiesler

Als begeisterte Audible.de-Abonnentin hatte ich zuletzt „Nachtprinzessin“ von Sabine Thiesler auf dem iPod …

Produktbeschreibung (Amazon):

Die Nachtprinzessin ist erfolgreich im Beruf, lebt unauffällig und wohlsituiert in der Villa ihrer Mutter und hat ein attraktives, sympathisches Äußeres. Sie ist charmant und elegant und liebt die italienische Lebensart. Daher kauft sie sich eine Wohnung in der Toskana, kann aber auch dort ihrem inneren Dämon nicht entfliehen. Obwohl ihr sowohl die deutsche als auch die italienische Polizei dicht auf den Fersen ist, mordet sie weiter. Ihre Sehnsucht nach Liebe ist unersättlich, und auch auf der wildromantischen Mittelmeerinsel Giglio wird die „Prinzessin“ zwei jungen Männern zum Verhängnis.

Download über http://www.audible.de … ich bin Abonnentin und habe 9,95 € bezahlt.

Über die Autorin (Amazon):

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin und Der Menschenräuber.

Meine Meinung:

Vorne weg: Der Klappentext bzw. die Produktinfo ist total beknackt geschrieben.

Das Hörbuch wurde spannend gelesen von der Autorin selbst. Wenn man über die mangelhafte Aussprache des Italienischen hinweghört, kann einen Sabine Thiesler doch an das Hörbuch fesseln. Es ist natürlich kein Vergleich zu den professionellen Vorlesern und Schauspielern. Meine Favoriten muss ich mal in einem anderen Beitrag vorstellen.

Die Geschichte ist relativ durchsichtig. Von Anfang an weiß man, dass Matthias von Steinfeld die Nachtprinzessin ist. Ein verwöhnter, egozentrischer, reicher Immobilienmakler, der bei Mutti im Haus lebt. Er ist homosexuell, doch durch einen Ausrutscher in seiner Jugend hat er bereits eine unglückliche Muss-Ehe hinter sich und – für ihn das einzig Gute an der Geschichte – seinen Sohn Alex, den er über alles liebt. Doch das Verhältnis zu ihm ist gestört … ich erzähle aber nicht, warum, das würde der Geschichte ihren Reiz nehmen.

Die „Nachtprinzessin“ lebt ihre perversen Spielchen mit jungen unbekannten Männern aus und hinterlässt ziemlich obskure Tatorte. Die Ermittler tappen zu Anfang völlig im Dunkeln und kommen ihm erst durch seine Arroganz und Eitelkeit auf die Spur … die Wege führen auch nach Italien und hier wird ebenfalls die Polizei in die Ermittlungen mit hineingezogen.

Ein Katz- und Maus-Spiel und ein seltsames Ende. Mehr verrate ich nicht.

Mich hat der Krimi gut unterhalten. Der Protagonist wurde mir mit jedem Kapital unsympathischer und mit Commissario Neri hatte ich am Ende total Mitleid … auf den Nebenstrang mit der Tochter der Berliner Kommissarin hätte ich verzichten können. Das hat mich überhaupt nicht interessiert.

Weil die Lösung am Ende zu einfach war und alles etwas Holterdipolter ging, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Eure Steffi

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