Jivamukti Yoga Berlin – Workshop

jyb03Namasté liebe Yogis,

in meinem Leben ist gerade sehr viel Platz für Yoga und ab 2016 wird es noch viel mehr Raum einnehmen, dazu aber demnächst mehr …

Letztes Wochenende war ich mit meinem Göttergatten für ein Wochenende in Berlin. Wir haben uns treiben lassen und waren außerdem fantastisch vegan essen. In keiner anderen deutschen Stadt gibt es wohl diese Vielfalt. Aktueller Vegantipp der Woche: klick

Anlass für den Ausflug war ein Workshop im Jivamukti Yoga Berlin … ein Workshop für absolut Beginners (Franco) und neugierige, fortgeschrittene Yogis (me). Wir waren zum ersten Mal in diesem Studio und ich war entsprechend gespannt. Franco ist ja beim Thema Yoga noch ziemlich unbeleckt, allerdings sehr interessiert. Am Sonntag dann rein ins Getümmel. Jedenfalls kam es mir bei der Anmeldung in der Jivamukti Canteen (vegan & bio) am Eingang des Studios so vor. Es haben sich gleichzeitig Leute für den regulären Nachmittagskurs und rund 25 Teilnehmer für den Workshop angemeldet. Ein wildes Getummel am Tresen, was sich aber rasch auflöste … im ersten Stock lag dann das sehr schöne Studio, inkl. Umkleiden, Toiletten und allem was zu einer Yogastunde dazu gehört.

Der Kurs wurde von Vera geleitet, unterstützt von ihrer englischsprachigen Kollegin, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Und das, obwohl sie uns so wunderbar die Baumhaltung erklärt und nahe gebracht hat.

Es war nichts Neues für mich dabei, aber ich konnte unglaublich viel Input mit nachhause nehmen. Wir haben zuerst etwas über die Philosophie von Jivamukti kennengelernt, haben gemeinsam ein schönes Om gesungen, eine leichte Atemübung gemacht und dann mit der Asana Praxis begonnen. Inhalt waren Vrikshasana (Baumhaltung), Ardha Matsyendrasana (Drehsitz), eine Vorbeuge im Sitzen mithilfe von einem Gurt und einer gerollten Decke, Adho mukha Shvanasana (herabschauender Hund), Surya Namaskara – einen kleinen Sonnengruß (für Anfänger), Shalabhasana (Heuschrecke), Virabhadrasana (Krieger 1), Trikonasana (Dreieck) und einen halben Handstand mit Hilfe eines Partners an der Wand. Schon ziemlich anspruchsvoll für eine Gruppe „absolut beginners“, es haben aber wirklich alle mitgemacht und es auch verstanden (Franco kannte das ja alles noch nicht). Besonders gut gefallen hat mir, dass wir Hilfsmittel wie Blöcke und Gurt benutzt haben und dass die Lehrer jedes Asana vom Aufbau bis zur Durchführung genau gezeigt und erklärt haben. Außerdem wurde man individuell korrigiert. Bei der Abschlussmeditation in Shavasana (Totenstellung/Entspannungslage) gab es am Ende eine kurze Nackenmassage mit wohlig nach Lavendel duftendem Öl von Vera. Hach, herrlich!! Vielen Dank dafür.

Schade, dass dieses schöne Studio mit veganer Philosophie und veganem Café 250 km von mir entfernt liegt. Ich würde gern öfter dort vorbeischauen. Hat mir sehr gut gefallen.

Jaaaa … Yoga ab 2016 … eine neue Richtung, mehr Input, lernen und Erfahrungen sammeln.

Om shanti, Steffi

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sababa – der hummus himmel

Dieser Laden ist für den nächsten Berlinbesuch vorgemerkt … Ich liebe Hummus!!

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ich bin süchtig. das gebe ich ganz offen zu. süchtig nach hummus (kichererbsenbrei). deshalb liebe ich auch das israelische restaurant, oder eher den imbiss, sababa. in dem kleinen sympathisch eingerichteten laden in der kastanienallee wird hummus in allen varianten serviert: mit ganzen kichererbsen obendrauf, mit aubergine, mit pinienkernen, …

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die speisen sind übewiegend vegetarisch und vegan und kosten zwischen 4,- und 9,50 euro. der hummus ist warm und frisch und einfach perfekt, wirklich.

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wie die israelische küche es so an sich hat, lebt sie von vielen verschiedenen einflüssen, insbesondere dem arabischen. der gurke-tomate-minze-salat heißt bei sababa deshalb auch peace salad.

das beste überhaupt: hausgemachte lemonana und waste of time (warmer paprika-auberginen salat auf hummus). wow!

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für alle, die mit ein paar hebräisch-kentnissen punkten wollen:

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guten appetit heißt übrigens beteavon 😉

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das essen dort kann man auch mitnehmen und manchmal gibt es auch einen…

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Veganes Schlemmerwochenende in Berlin

DSC_0263Hach, war das herrlich .. wir waren wieder mal in Berlin!! Ist die bunte Multikultistadt zu jederzeit eine Reise wert, so ist es am Pfingstwochenende immer ganz besonders bunt in der Hauptstadt. Dann findet der Karneval der Kulturen statt und rund 190 Länder feiern mit und stellen sich und besonders ihre landestypischen Leckereien vor. Ich – jetzt seit fast 3 Jahren Veganerin – schaue da natürlich besonders auf die veganen Stände. Also, zunächst bekommt man in Berlin an so ziemlich jeder Ecke leckere vegane Falafel, man verhungert also nicht, und es gibt zahlreiche vegetarische/vegane Restaurants, die sich leicht mit der App Happy Cow finden lassen … Vorstellen möchte ich Euch heute den alternativen Laden Yoyo Foodworld in der Gärtnerstraße in Friedrichshain mit extrem leckeren Burgern und das Satyam in der Goethestraße in Charlottenburg.

Yoyo Foodworld sieht von außen und na ja auch von innen ziemlich rumpelig aus, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen. Das Personal ist super freundlich und bereitet frische Burger und klasse selbstgemachte (!) Pommes zu. Leeecker, ein absoluter Topptipp für jeden Berlinbesucher. Ok, System of a down im Hintergrund muss man mögen, aber die Lautstärke war wirklich erträglich und irgendwie war es lustig zu der harten Musik zu essen 😉

YoYo Foodworld YoYo Foodworld 01Das Satyam war ein besonders schönes Erlebnis. Eine Wahnsinnskarte mit vielen vegetarischen Gerichten, die auch alle alternativ vegan angeboten wurden und jeder Menge Veganem. Ich hatte die vegane Platte mit Dal, Spinat mit Tofu (Topptipp!!!), Kichererbsen und Gemüse (sehr scharf), dazu gab es Reis und Salat und das gerade mal für € 7,90. Franco hatte einen leckeren Kokos Reis mit Cashewkernen, einer Linsensoße und einem Kokos-Knoblauch-Dip. Auch sehr lecker. Hätte ich gewusst, wie köstlich der Spinat ist, hätte ich davon eine komplette Portion mit Reis genommen und sonst nix. Ich muss diese Woche unbedingt Spinat mit Tofu machen!!! Perfekt … dazu war das Personal super aufgeschlossen, sehr freundlich und flink wie ein Wiesel. Die kleine Inderin hat den proppevollen Laden sehr professionell bedient und dabei hat sie immer gelächelt. Respekt!!

Satyam01Samstag Mittag sind wir dann in die Markthalle 9, um dort Freunde zu treffen und sind auch dort wieder auf diverse vegane Köstlichkeiten gestoßen. Hach, wenn es doch überall so wäre, dann müsste man sich unterwegs keine Gedanken mehr machen, wo man etwas leckeres essen kann. In der Markthalle gibt es die unterschiedlichsten Stände, u.a. den veganen Stand „Sun Day Burgers“ … dort habe ich einen köstlichen Burger (VK-Brötchen, gebratener Tofu, frischer Spinat, Sprossen, rote Beete, Tomate, Gurke + 3 leckere Soßen: Erdnuss, Chili und Mangochutney) gegessen und dazu einen leckeren Drink (Gurke, Spinat, Apfel, Minze, Ananas) genossen. Leider habe ich vergessen, Fotos zu machen :-/ … man sitzt dort gemütlich inmitten der ganzen Stände, jeder kann sich sein Essen holen … alles ganz locker und easy, Berlin halt 😉

SunDayBurgers02 SunDayBurgers01Sonntag haben wir uns dann aufgemacht zum Karneval der Kulturen und die Fressmeile war für Veganer eine wahre Fundgrube … mei o mei, wenn ich doch immer das Problem der Auswahl hätte, wenn wir unterwegs sind. Ich habe ich für einen köstlichen veganen Malawach entschieden, danach gab es ein Mango-Kokos-Eis und als Drink zwischendurch einen frischen Apfel-Gurke-Spinat-Drink. Wow, für mehr war kein Platz im Magen 😉

Hier ein paar Eindrücke von der Fressmeile … zum Umzug haben wir es nicht geschafft, den haben wir uns abends auf RBB angeschaut, irgendwie rannte die Zeit in Berlin und es war schnell wieder Zeit für den Heimweg.

DSC_0262KdK01DSC_0263DSC_0236 DSC_0235 DSC_0237 Malawach01DSC_0275 DSC_0272 DSC_0264Fazit: Als Veganer in Berlin? Perfekt, nicht umsonst hat die Stadt mal den Titel „Veggiefreundlichste Stadt Europas“ bekommen.

Enttäuschend war das Frühstück im Motel One … angeblich jetzt mit veganfreundlichem Frühstück, aber für 9,50 € hatte ich mehr erwartet als Fertigschnittobst inkl. Granny Smith (bäh), Sojadrink, Brötchen und Marmelade. Ich habe schließlich Müsli mit Obst und Sojadrink gegessen. Ob das angebotene Müsli wirklich vegan war, weiß ich nicht 100%ig, aber ich will dem Personal mal glauben … das Frühstück war jedenfalls vorwiegend omnilastig. Das Hotel buchen wir wohl nicht wieder bzw. werden dann nicht dort frühstücken.

Vegane Grüße – wieder aus der Heimat – von Steffi

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Vegan in Berlin

Berlin ist das Mekka für Veganer in Deutschland. Letzte Woche waren wir im Kopp’s und haben köstlich geschlemmt, außerdem in der Schivelbeiner Straße im Veganz und bei Avesu

Im Veganz gibt es ein klasse Café/Bistro mit veganen und rohköstlichen Speisen und Getränken. Ich habe mir einen Rohkost Pecan Pie und einen Erdbeer-Spinat-Ananas-Smoothie gegönnt. Bei Avesu habe ich leider nichts gefunden, war aber mal schön, den Laden live und nicht nur im Internet zu besuchen 🙂

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Veganes Cordon Bleu mit Kartoffel-Meerrettich-Stampf und Gemüse

 

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Pecan Pie und Smoothie

 

In Berlin gibt es lt. Happy Cow jede Menge Möglichkeiten vegan zu essen und einzukaufen. Hach, ist das schön … warum können wir nicht in Berlin leben 😉

Da ich letzte Woche keine Zeit zum Fotografieren hatte und diese Woche keine wirklich aufregenden Sachen am Mittwoch gegessen habe, werde ich erst nächste Woche wieder zum Vegan Wednesday posten 🙂

Liebe Grüße

Steffi

Gelesen im August 2012

eine kleine Auswahl

eine kleine Auswahl

Im August habe ich urlaubsbedingt etwas mehr gelesen … aber mein normales Pensum noch lange nicht erreicht …

  1. Nele Neuhaus, Tiefe Wunden, 480 Seiten (Fall 3 Bodenstein/Kirchhoff)
    5 von 5 Sternen für super gute Krimiunterhaltung
  2. Martin Suter, Allmen und die Libellen, 195 Seiten (Auftakt einer neuen Reihe)
    4 von 5 Sternen für den etwas anderen Krimi um einen Lebemann und seinen Diener
  3. Stephen King, The Stand – das letzte Gefecht, Hörbuch Teil 7 und 8
    5 von 5 Sternen für 54 Stunden wunderbar gruseliges Hörvergnügen! Vor 20 Jahren gut, heute gut 🙂
  4. John Friedmann, Flaschen drehen furioso, 394 Seiten
    5 von 5 Sternen für ein herrliches Debüt von Friedmann. Tolle Charaktere, eine irre Geschichte und eine wunderbare Kulisse in der Toscana.
  5. Sabine Thiesler, Der Kindersammler, 527 Seiten
    Eine harte Story um einen Kinderschänder und der Begegnung mit der Mutter eines seiner Opfer. Der etwas andere Krimi mit ermittelnden Beamten, die nur am Rande ermitteln …
  6. Bethan Roberts, Köchin für einen Sommer, 317 Seiten
    Zur Hälfte gelesen und ich bin noch nicht sicher, ob es mir gefällt. Die Mutter der Protagonistin nervt mich, die Geschichte zündet irgendwie nicht … ich werde es aber zuende lesen, denn es hat „etwas“ 😉

Das war mein Lese-August. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend.

Momentan lese ich noch „Köchin für einen Sommer“ und auf dem iPod läuft Stefan Möllers „Expedition zu den Polen“, ein sehr lustiges Buch, vor allem, wenn man gerade nach Poznán gereist ist und vieles erkennt.

Der September wird hoffentlich wieder ein guter Lesemonat.

Eure Steffi

Rezie „Der Kindersammler“ von Sabine Thiesler

  • Taschenbuch:544 Seiten
  • Verlag:Heyne Verlag (1. September 2006)
  • Sprache:Deutsch
  • ISBN-10:3453024540
  • ISBN-13: 978-3453024540

Kurzbeschreibung/Klappentext:
Es geschieht am helllichten Tag …
Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt – und er ihr.
Ein Roman, der einem zuweilen den Hals abschnürt, so schrecklich realistisch ist die Geschichte.

Über die Autorin (Amazon):
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber und Nachtprinzessin.

Meine Meinung:
Ein Krimi mit etwas anderem als üblichen Aufbau. Es gibt zwar in Deutschland ein Ermittlerduo, doch der Hauptteil der Geschichte dreht sich um Anna, die Mutter des vor 10 Jahren verschwundenen Felix und Enrico alias Alfred, den Kinderschänder und völlig kranken Psychopathen, der sich hinter einer liebevollen Klugscheißerfassade versteckt. Anna geht nach Italien, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und um ihre Zukunft in eine neue Richtung zu bringen. Dabei begegnet sie dem Mörder ihres Sohnes. Das weiß sie natürlich nicht, denn sie mag ihn von Anfang an, kauft sogar sein Haus.
Bis kurz vor dem Ende ein spannender Roman, den ich sehr gern gelesen habe. Die Stellen, an denen Alfred sich den Kindern nähert und was dann mit ihnen passiert, sind hart und nicht leicht zu lesen. Doch es gehört dazu, um zu verstehen, was in dem Triebtäter vorgeht. Die Angst der Kinder ist so real, dass es mich regelmäßig gruselte.
Das Ende fand ich dann etwas zu konstruiert. Der Mörder hat seit 15 Jahren nicht mehr in Deutschland gemordet, in den Nachrichten hört die damals ermittelnde Kommissarin von drei verschwundenen Kindern in der Toscana und das Profil passt zu den Morden vor 15 Jahren. Sie fährt mit ihrer Lebensgefährtin und den beiden Kindern „in den Urlaub“ in die Toscana und zufällig passt ihr Sohn in das Opferschema … hmm, mehr will ich nicht verraten. Aber das war mir am Ende zu vorhersehbar … Wird die Polizei den Täter rechtzeitig fassen?
Eine spannende empfehlenswerte Lektüre, mit einem kleinen Makel am Ende 😉

Liebe Grüße
Steffi

Hörbuch Rezie: Nachtprinzessin von Sabine Thiesler

Als begeisterte Audible.de-Abonnentin hatte ich zuletzt „Nachtprinzessin“ von Sabine Thiesler auf dem iPod …

Produktbeschreibung (Amazon):

Die Nachtprinzessin ist erfolgreich im Beruf, lebt unauffällig und wohlsituiert in der Villa ihrer Mutter und hat ein attraktives, sympathisches Äußeres. Sie ist charmant und elegant und liebt die italienische Lebensart. Daher kauft sie sich eine Wohnung in der Toskana, kann aber auch dort ihrem inneren Dämon nicht entfliehen. Obwohl ihr sowohl die deutsche als auch die italienische Polizei dicht auf den Fersen ist, mordet sie weiter. Ihre Sehnsucht nach Liebe ist unersättlich, und auch auf der wildromantischen Mittelmeerinsel Giglio wird die „Prinzessin“ zwei jungen Männern zum Verhängnis.

Download über http://www.audible.de … ich bin Abonnentin und habe 9,95 € bezahlt.

Über die Autorin (Amazon):

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin und Der Menschenräuber.

Meine Meinung:

Vorne weg: Der Klappentext bzw. die Produktinfo ist total beknackt geschrieben.

Das Hörbuch wurde spannend gelesen von der Autorin selbst. Wenn man über die mangelhafte Aussprache des Italienischen hinweghört, kann einen Sabine Thiesler doch an das Hörbuch fesseln. Es ist natürlich kein Vergleich zu den professionellen Vorlesern und Schauspielern. Meine Favoriten muss ich mal in einem anderen Beitrag vorstellen.

Die Geschichte ist relativ durchsichtig. Von Anfang an weiß man, dass Matthias von Steinfeld die Nachtprinzessin ist. Ein verwöhnter, egozentrischer, reicher Immobilienmakler, der bei Mutti im Haus lebt. Er ist homosexuell, doch durch einen Ausrutscher in seiner Jugend hat er bereits eine unglückliche Muss-Ehe hinter sich und – für ihn das einzig Gute an der Geschichte – seinen Sohn Alex, den er über alles liebt. Doch das Verhältnis zu ihm ist gestört … ich erzähle aber nicht, warum, das würde der Geschichte ihren Reiz nehmen.

Die „Nachtprinzessin“ lebt ihre perversen Spielchen mit jungen unbekannten Männern aus und hinterlässt ziemlich obskure Tatorte. Die Ermittler tappen zu Anfang völlig im Dunkeln und kommen ihm erst durch seine Arroganz und Eitelkeit auf die Spur … die Wege führen auch nach Italien und hier wird ebenfalls die Polizei in die Ermittlungen mit hineingezogen.

Ein Katz- und Maus-Spiel und ein seltsames Ende. Mehr verrate ich nicht.

Mich hat der Krimi gut unterhalten. Der Protagonist wurde mir mit jedem Kapital unsympathischer und mit Commissario Neri hatte ich am Ende total Mitleid … auf den Nebenstrang mit der Tochter der Berliner Kommissarin hätte ich verzichten können. Das hat mich überhaupt nicht interessiert.

Weil die Lösung am Ende zu einfach war und alles etwas Holterdipolter ging, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Eure Steffi