Sommerpause ist vorbei …

Steffi_Hängematte

Hui, habe ich lange nichts geschrieben … ich habe meinen Blog wirklich sträflich vernachlässigt. Ich hatte einfach keine Lust, keine Zeit und habe den Sommer genossen. Doch, wirklich, der Sommer war gar nicht so schlecht wie alle momentan sagen. Es gab ziemlich viel schönes Wetter und dann sitze ich lieber mit einem guten Buch auf meinem schönen Balkon als am Rechner zu arbeiten. Apropros Arbeiten …. mein Job hat mich von April bis Juni ziemlich hart gefordert, auch die vielen Überstunden haben mich vom Bloggen abgehalten. Nebenbei mache ich ja auch noch eine Yogalehrerausbildung und habe weitere interessante Hobbies. Das Nähen und Quadfahren kam leider auch zu kurz in den letzten Monaten … ich sollte wirklich weniger arbeiten!! Die Gedanken um eine Verkürzung meiner Arbeitszeit sind da, aber noch nicht ausgereift. Ach ja, mit Kendo habe ich auch wieder etwas angefangen. Wenn der Tag doch mind. 36 Stunden hätte …

Viel Zeit zum Nachdenken, abschalten und wirklich mal zur Ruhe kommen hatte ich im Urlaub in Österreich. Mehr dazu bald in einem eigenen Post … nur soviel: wir waren in einem traumhaften Wellnesshotel in Leogang/Österreich, davon muss ich Euch berichten. In den Bergen, mit malerischem Ausblick, veganem Essen und einem fantastischen Spa … dort konnte man die Seele wirklich baumeln lassen.

Gelesen habe ich auch sehr viel in der letzten Zeit, auch dazu wird es in Kürze hoffentlich einen Post geben. Leider habe ich damit aufgehört, mir zu jedem gelesenen Buch Notizen zu machen, so dass ich das aus der Erinnerung heraus schreiben muss. Ui, mal zurückblenden. Bei den Hörbüchern hat mich die Feuerblütentrilogie von Sarah Lark gebannt, war wirklich interessant und ich habe total die Reiselust bekommen. Wenn Neuseeland nur nicht auf der anderen Welthalbkugel liegen würde … ich fliege ja nicht so gern und schon gar nicht gern so lange 8)

Feuerblüten

Nach dem vielen positiven Feedback zu meinem Blog am Anfang des Jahres wollte ich ja auch wirklich weitermachen hier …. nun, die Pause ist vorbei. Es geht weiter 🙂

Liebe Grüße von Steffi

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Steffi goes Yogalehrer #2

Buddha 01

Vergangenes Wochenende war ich wieder hier in Hannover und habe erneut ein entspanntes, inspirierendes und lehrreiches Wochenende verbracht. An meiner Seite auf der Matte wie am ersten Wochenende Melanie … wir werden noch einen Preis für das perfekte Synchron-Yoga bekommen. Schön, wenn der Atem bei uns beiden so gleichmäßig fließt ❤

Am Freitag gab es nach der Begrüßung eine Praxis und anschließend Mantras … wieder wunderschön gemeinsam mit Monika (The Voice!!).

Der Samstag und der Sonntag war sehr theorielastig, so dass wir jedesmal froh waren, wenn wir uns zwischendurch mal bewegen konnten. Fokus an diesem Wochenende lag auf Bushangasana, der Kobra. Somit das Thema Rückbeugen. Am Freitag schon von Monika angefangen, am Samstag von Kirsten intensiv angeleitet und am Sonntag final von Stefan bis zum Bogen (Dhanurasana) unterrichtet, hatte ich am Sonntag ein unglaublich schönes Glückserlebnis. Ich hatte Angst vor dem Bogen und befürchtete, dass ich meinen unteren Rücken damit überlasten würde. Stefan bot uns 3 Varianten an, die von der Intensität her immer anspruchsvoller wurde. Als ich dann am Ende final im Bogen lag, war ich überglücklich. In der anschließenden Entspannung überkamen mich meine Gefühle und die Tränen flossen in Strömen … vor Glück. Ich bin so happy, dass ich es geschafft habe, meinen Rücken durch meine Lebensumstellung und Yoga wieder so stabil und beweglich bekommen habe. Wer hätte das 2007 / 2012 gedacht? Ich niemals und wohl auch viele Menschen in meiner Umgebung nicht … meine Güte, was bin ich 2007 lahm herumgekrochen und 2012 dann wieder. NIEMALS WIEDER LASSE ICH DAS ZU!!! Ich bin gesund, chacka!!!

Rundherum war es es wundervolles Wochenende, mit lieben Menschen, jeder Menge Yoga Praxis und unglaublich viel Theorie, die es in den nächsten Wochen aufzuarbeiten gilt. Dass der Spaß nicht kurz kommt, dafür sorgt besonders Stefan mit Auflockerungsübungen a la „Bärenjagd“. Was das ist, bleibt unser Geheimnis. Was in Hannover passiert, bleibt in Hannover 🙂

Ich bin am richtigen Ort und auf dem richtig Weg. Namasté, Steffi

Bei jedem Lehrgang nehme ich ein Foto aus dem gleichen Blickwinkel auf und beobachte, wie er sich über die Monate verändert. Dieser Blick geht von der Fensterbank der Teelounge raus auf die Terrasse … jetzt im Februar blüht die – wir vermuten – Blutpflaume bereits.

Blickwinkel_Feb16

Ayurveda + Yoga + Vegan = AYOVEGA

eintritt

Achtung, das wird ein langer Post … mit wenig und dann auch noch schlechten Bildern 😉

plakat

Letztes Wochenende war ich auf meiner allerersten Yogamesse … bei uns in der Nähe gibt es ja nicht wirklich solche Veranstaltungen und bisher war es mir immer zu anstrengend, 300 – 600 km dafür zu fahren. Nun hatte ich aber im November oder Dezember die Ankündigung für die AYOVEGA in Köln gelesen. Eine Messe für Ayurveda, Yoga und veganes Leben? Hallo? Na, da muss ich doch hin. Also, 3-Tages-Ticket im Vorverkauf besorgt (deutlicher Preisvorteil gegenüber Tageskasse), Zimmer gebucht und lange auf den Termin gewartet. Immer wieder neugierig auf die Website geschaut, ob endlich der Ablaufplan online ist. Wochen im Voraus geplant, drauf gefreut und dann letzten Freitag ging die Reise los. Leider allein, da keiner aus den umliegenden Vegangruppen mitkommen wollte/konnte. Egal, bin ja kein ängstliches Häschen und komme auch gut alleine zurecht und so bin ich dann die 366 km pünktlich Richtung Köln gestartet, um zum Beginn der Messer um 15 Uhr vor der Tür zu stehen.

Das war auch gut so, denn für die Workshops musste man sich immer zu Beginn des Tages in Listen eintragen und einige Kurse, besonders am Samstag waren schnell ausgebucht. Am Freitag ging es noch gemächlich zu und so konnte ich an zwei Kursen teilnehmen. Einmal bei Dominic Grimm von Yogan und einen Workshop mit dem Feetup-Hocker. Spannend, sich auf so einer Messe aus dem ganzen Getümmel herauszuziehen und in einem separaten Raum mal eben Yoga zu machen. Die Lehrer sind unbekannt, die Richtung ggf. auch, da muss man schon flexibel sein. Bei Dominic wurden Surya Namaskar Varianten geübt und ich war ganz schön aus der Puste nach 60 Minuten. Den Feetup-Hocker habe ich kennengelernt, bin aber noch unsicher, ob ich das wirkliche brauche. Das lasse ich noch eine Weile auf mich wirken …

Am Samstag habe ich dann leider keine Kurse buchen können, weil ich morgens zu Beginn den Vortrag zur Wasserbelebung nicht verpassen wollte. Das war zwar gut so, weil der Vortrag unglaublich interessant war, allerdings konnte ich mich nicht in die Schlange für die Listen anstellen. Tja, sollte wohl so sein. Ich hatte leichten Muskelkater vom Vortag und war etwas müde von der letzten Nacht und so habe ich diverse Ayurveda- und Vegan-Vorträge genossen. Allesamt sehr interessant und super vorgetragen. Man konnte immer Fragen stellen und die Redner haben prima geantwortet.

Stand natures design

Für das leibliche Wohl wurde auf der Messe von einem ayurvedischen Caterer gesorgt, es gab verschiedene indische Spezialitäten. Sehr lecker und wohltuend. Die angekündigten Foodtrucks vor der Tür gab es leider nicht … was aber nicht schlimm war. Nur ein paar Fußminuten vom Veranstaltungsort entfernt gab es in der Venloer Straße diverse Möglichkeiten, vegan zu essen. Ich habe am Samstagabend im Veganland einen Sojabohnen-Dürum genossen und am Sonntag bei Backwerk einen veganen Räuchertofu-Bagel für die Heimfahrt mitgenommen. In fast jedem Laden in der Straße gab es zumindest vegane Optionen.

veganland dürüm

Da ich im Hostel Weltempfänger mein Frühstück in der Küche selbst zubereiten konnte, war ich auch dort gut versorgt. Das Hostel war nur wenige Meter von der Messe entfernt, ich konnte alles prima zu Fuß erreichen. Mein Auto hatte ich – relativ kostenintensiv – für die 3 Tage im Parkhaus abgestellt. Nun gut, draußen hätte ich nichts gefunden für die Dauer. Das Hostel ist einfach, die Zimmer prima und sehr sauber. Die Küche ist eine Art WG-Küche. Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber man sollte seinen Dreck auch wegmachen, den man hinterlässt. Morgens lagen teilweise noch Pommes vom Vorabend am Boden, in der Spüle lagen Gemüsereste und von den Geschirrhandtüchern möchte ich gar nicht sprechen. Beim nächsten Mal werde ich mir sicherheitshalber ein eigenes Geschirrhandtuch einpacken, zum Glück hatte ich ein paar Blätter von der Küchenrolle mitgenommen 😉

Im Zimmer war es in der ersten Nacht arschkalt. Ich schlafe normalerweise nicht mit Heizung aber in der zweiten Nacht habe ich damit wesentlich besser geschlafen, lag vielleicht auch an der zusätzlichen Bekleidung über dem Nachtgewand … Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für so eine Großstadt sicherlich angemessen, aber doch noch ganz schön teuer für eine Alleinreisende. Es wäre schöner gewesen, wenn ich mir das Doppelzimmer (2 Einzelbetten) mit jemandem hätte teilen können. Aber es ist leider keiner aufgesprungen auf mein Mitfahrangebot. Nächstes Jahr vielleicht, schauen wir mal.

Würde ich wieder zu der Messe fahren? Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht … einerseits hat mich das Angebot wirklich geflashed, ich habe mir ein paar neue Sachen wie einen Yogateppich, eine Meditationsbank aus Finnland und einige Ayurvedagewürze und Öle gekauft. Aber brauche ich dafür die Messe? Ok, über die Wasserbelebung hätte ich mich nicht so gut informieren können. Allerdings ist der Laden von Natur’s Design in Uelzen ja quasi um die Ecke, aber hätte ich ihn ohne die Messe gefunden? Who knows?

Was dafür spricht sind die tollen Stände, nette Gespräche und die Mantrakonzernte am Abend, was dagegen spricht sind die Kosten für die Anfahrt, die Übernachtung, das Parken. Etwas genervt haben mich die sogenannten Super-Yogis, die meinen, sie hätten Yoga schon mit dem Breilöffel als Baby aufgesaugt. Einige Leute wirken ziemlich arrogant. Ob sie es nun sind oder nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich bin mit einigen wenigen Menschen persönlich in Kontakt gekommen, die waren aber meistens schon etwas älter – also so wie ich – und waren wirklich sehr nett. Ich spreche von den sehr jungen, dürren Supermodels in bunten Leggins im typischen Yoga-Outfit, wie man es aus diversen Magazinen und Blogs kennt. Einerseits amüsieren diese Leute mich, andererseits schaue ich dann immer auf mich, ob ich denn wirklich „yogisch“ genug bin. Blöd, oder? Meine Güte, in meinem Alter sollte einen doch sowas nicht belasten. In den Kursen waren manche Leute sowas von gelenkig und hatten dann auch noch das perfekte enganliegende Outfit an, da komme ich mir immer vor wie eine olle Plunschkuh. Allerdings haben diese Leute wohl auch noch nicht zwei Bandscheiben-OPs hinter sich, so wie ich. Und dann bin ich wieder stolz, dass ich es geschafft habe, mit Yoga und veganer Ernährung so beweglich und gesund zu werden. Ha ha 🙂

Ein besonderes Highlight war das Konzert mit The Love Keys am Freitag. Ich war so überrascht, als es losging. Ich habe nämlich einen Musiksdownload von iTunes auf meinem iPod, leider ohne Titel und als ich dann meinen Lieblingssong plötzlich hörte, war ich hin und weg. Ach, DIE sind das? Wie geil ist das denn? Die meisten der Gäste kannten die Band und mussten nicht vom Textzettel ablesen, ich natürlich nicht, bin ja noch nicht sooo lange in der Yogaszene. Meine Güte, war das schön. Ich hatte so viel Spaß und auf der Rückfahrt am Sonntag habe ich mir dann schön die aktuelle Live-CD der beiden angehört. So konnte ich sogar auf dem Heimweg noch ein Stück Messe mitnachhause nehmen.

mantra texte

Für nächstes Jahr schaue ich mir das Programm gut an und werde abwägen, ob sich der Aufwand für Zeit und Kosten wirklich lohnt. Schauen wir mal … ein Erlebnis war es auf alle Fälle.

Und noch eine Sache aufgrund der aktuellen Lage: Ich habe mich als alleinreisende Frau im Multikulti-Köln-Ehrenfeld nicht eine Sekunde unwohl gefühlt, auch nicht, als ich abends vom Konzert allein zurück ins Hostel gegangen bin!! Ganz im Gegenteil, überall sind mir bunt verkleidete Jekken (sagt man das so?) entgegengekommen und in den Kneipen wurde geschunkelt und Kölle-Alaaf gesungen. Nicht meins, aber lustig anzuschauen 🙂

In diesem Sinne, freut Euch des Lebens

Steffi

ayurveda

Steffi goes Yogalehrer #1

YLA 01Namasté, Ihr Lieben.

2016 ist jetzt ein paar Tage alt, was wird es bringen? Wohin die Reise für mich geht, habe ich Ende letzten Jahres beschlossen … ich werde eine Yogalehrerausbildung beginnen und hoffentlich nach 4 Jahren erfolgreich abschließen.

Schon länger gärt in mir der Gedanke, mehr Yoga in mein Leben zu lassen und mich intensiver damit zu beschäftigen. Nach den ersten Einzelunterrichtsstunden bei meiner Lehrerin Almut habe ich dann sehr intensiv darüber nachgedacht, mich an einem Abend in der Yoga-Schule-Hannover umfangreich informiert und dann angemeldet. Chakka!! That’s it!

Das letzte Wochenende war der Start in die Ausbildung und ich hatte die ganze Zeit in den 3 Tagen das Gefühl: „JA!! Hier bist Du genau richtig!! Gute Entscheidung“.

Was wird es mir bringen? Wohin geht die Reise? Das kann ich jetzt noch gar nicht beantworten. Zu umfangreich war das Seminar, zu intensiv die Erfahrung, um jetzt schon klar sagen zu können, was wird. Hinter mir liegen 3 Tage Asana, Pranayama, Yoga Sutra … viel Praxis und Theorie. Das muss alles noch sacken und weiter wirken. Ich weiß, was auf mich zukommt und ich gehe mit offenem Herzen und viel Energie darauf zu.

Ich habe ein gutes Gefühl, auch was die Gruppe angeht. Es haben sich schon am ersten Wochenende viele liebe, nette Kontakte ergeben. Besonders unsere Gruppe im „YLA Mädelswohnheim“, auch „Pension“ genannt, konnte sich intensiv kennenlernen und mochte sich auf Anhieb. Wir freuen uns alle, wenn es im Februar weitergeht.

In diesem Sinne (Patanjali Yoga Sutra 1.1):
अथ योगानुशासनम्
atha yoga-anuśāsanam
für mich: „Ich bin bereit, den Yoga Weg zu gehen.“

Liebe Grüß von Steffi

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Jivamukti Yoga Berlin – Workshop

jyb03Namasté liebe Yogis,

in meinem Leben ist gerade sehr viel Platz für Yoga und ab 2016 wird es noch viel mehr Raum einnehmen, dazu aber demnächst mehr …

Letztes Wochenende war ich mit meinem Göttergatten für ein Wochenende in Berlin. Wir haben uns treiben lassen und waren außerdem fantastisch vegan essen. In keiner anderen deutschen Stadt gibt es wohl diese Vielfalt. Aktueller Vegantipp der Woche: klick

Anlass für den Ausflug war ein Workshop im Jivamukti Yoga Berlin … ein Workshop für absolut Beginners (Franco) und neugierige, fortgeschrittene Yogis (me). Wir waren zum ersten Mal in diesem Studio und ich war entsprechend gespannt. Franco ist ja beim Thema Yoga noch ziemlich unbeleckt, allerdings sehr interessiert. Am Sonntag dann rein ins Getümmel. Jedenfalls kam es mir bei der Anmeldung in der Jivamukti Canteen (vegan & bio) am Eingang des Studios so vor. Es haben sich gleichzeitig Leute für den regulären Nachmittagskurs und rund 25 Teilnehmer für den Workshop angemeldet. Ein wildes Getummel am Tresen, was sich aber rasch auflöste … im ersten Stock lag dann das sehr schöne Studio, inkl. Umkleiden, Toiletten und allem was zu einer Yogastunde dazu gehört.

Der Kurs wurde von Vera geleitet, unterstützt von ihrer englischsprachigen Kollegin, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Und das, obwohl sie uns so wunderbar die Baumhaltung erklärt und nahe gebracht hat.

Es war nichts Neues für mich dabei, aber ich konnte unglaublich viel Input mit nachhause nehmen. Wir haben zuerst etwas über die Philosophie von Jivamukti kennengelernt, haben gemeinsam ein schönes Om gesungen, eine leichte Atemübung gemacht und dann mit der Asana Praxis begonnen. Inhalt waren Vrikshasana (Baumhaltung), Ardha Matsyendrasana (Drehsitz), eine Vorbeuge im Sitzen mithilfe von einem Gurt und einer gerollten Decke, Adho mukha Shvanasana (herabschauender Hund), Surya Namaskara – einen kleinen Sonnengruß (für Anfänger), Shalabhasana (Heuschrecke), Virabhadrasana (Krieger 1), Trikonasana (Dreieck) und einen halben Handstand mit Hilfe eines Partners an der Wand. Schon ziemlich anspruchsvoll für eine Gruppe „absolut beginners“, es haben aber wirklich alle mitgemacht und es auch verstanden (Franco kannte das ja alles noch nicht). Besonders gut gefallen hat mir, dass wir Hilfsmittel wie Blöcke und Gurt benutzt haben und dass die Lehrer jedes Asana vom Aufbau bis zur Durchführung genau gezeigt und erklärt haben. Außerdem wurde man individuell korrigiert. Bei der Abschlussmeditation in Shavasana (Totenstellung/Entspannungslage) gab es am Ende eine kurze Nackenmassage mit wohlig nach Lavendel duftendem Öl von Vera. Hach, herrlich!! Vielen Dank dafür.

Schade, dass dieses schöne Studio mit veganer Philosophie und veganem Café 250 km von mir entfernt liegt. Ich würde gern öfter dort vorbeischauen. Hat mir sehr gut gefallen.

Jaaaa … Yoga ab 2016 … eine neue Richtung, mehr Input, lernen und Erfahrungen sammeln.

Om shanti, Steffi

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Lesestoff im Advent

bin ich schon erleuchtetHallo liebe Leseratten,

momentan bin ich vom Yoga- und Ayurvedafieber gepackt und lese alles zum Thema, was ich unter die Lesebrille bekomme.

Bin ich schon erleuchtet von Suzanne Morrison
Gar nicht so negativ, wie der Klappentext vermuten lässt … begibt sich die Autorin auf ihre spirituelle Reise. Gefällt mir bis jetzt (letztes Drittel) sehr gut.

Das Ayurveda-Programm für jeden Tag: Ganzheitlich gesund und schön mit den Ratschlägen der „First Lady of Ayurveda“
Sehr gespannt habe ich gestern dieses Buch angefangen. Nächste Woche habe ich meine Ayurvedaberatung. Bin gespannt, ob ich mein Dosha richtig einschätze …avfjtUnd auf dem Tolino wartet dieses Buch auf mich …
Yoga ist auch keine Lösung von Elke BeckeryiaklAuf dem iPod habe ich gerade „Ein König für Deutschland“ von Andreas Eschbach beendet. Eine skurrile kleine Geschichte, die mich für knappe 6-7 Stunden gut unterhalten hat. ekfdIch habe in letzter Zeit viel gelesen und gehört … fasse das zusammen, wenn ich etwas mehr Zeit habe.

Liebe Lesegrüße von SteffiIMG_20151025_095236

Von Januar bis März 2013 gelesen

Durch meine vielen anderen Aktivitäten komme ich nicht so viel zum Lesen, auch sind es wenig Romane, weil ich mich gerade mit meiner Ernährung/Gesundheit beschäftige …

Von Januar bis März gelesen:

  1. Nele Neuhaus, Wer Wind sät, 557 Seiten, Krimi
    Band 5 der Krimireihe um die Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff. Hat mir sehr gut gefallen. Ein Toter in der Firma einer Windkraftgesellschaft führt die Ermittler in Richtung von Umweltaktivisten … oder ist es doch etwas „Persönliches“ … spannend bis zum Schluss mit wieder sehr sympathischen Figuren. Lese mitterweile den 6. Band …
  2. Milena Moser, Stutenbiss, Roman
    Ein guter Roman, den man aber nicht unbedingt lesen muss. Zwei Freundinnen, die sich auseinandergelebt haben und sich nun wiederfinden bzw. es versuchen. Keine große Literatur, aber nett für zwischendurch.
  3. Die Tribute von Panem, Flammender Zorn, Teil 3, Hörbuch, Fantasy
    Wie so oft bei Fortsetzungen oder hier Trilogien, gefällt mir der 1. Teil meistens sehr gut. Auch hier flacht die Geschichte nach hinten ab und ich war froh, als der Krieg dann endlich gewonnen war und sich alle lieb hatten. Obwohl, das Ende ist dann doch etwas merkwürdig 😉
  4. Heinrich Harrer, Sieben Jahre in Tibet, 458 Seiten, Sachbuch, Biografie
    Das Buch habe ich leider abgebrochen, werde aber sicher irgendwann weiterlesen. Die Geschichte der Flucht durch Indien und Nepal ist eigentlich spannend, aber dann doch etwas langwierig geschrieben. Liegt wahrscheinlich daran, dass Harrer kein Schriftsteller war.
  5. Michael Hjorth, Der Mann, der kein Mörder war, Hörbuch, Krimi
    Auch hier, zu viele Längen … ich mochte einfach nicht dranbleiben und habe erst mal abgebrochen. Der Fall klingt spannend, aber es ist zu zäh, um beim Putzen, Walken, Bügeln „dran“ zu bleiben.
  6. Ursula Poznanski, Fünf, 380 Seiten, Krimi/Thriller
    Whow, eine wilde Schnitzeljagd der anderen Art. Die Polizei bewegt sich in der Welt der Geocatcher und muss nach versteckten „Hinweisen“ suchen. Kann sie den wahnsinnigen Mörder stoppen, bevor er die nächsten „Geschenke“ in Form von Körperteilen versteckt. Spannend, gruselig, mit einem überraschenden Ende. LESEN!!!
  7. Andreas Grabolle, Kein Fleisch macht glücklich, 300 Seiten, Sachbuch, Ernährung
    Eins der wichtigen Bücher dieser Zeit, die zeigen, dass wir uns verändern müssen. Die Gesellschaft muss endlich aufhören, sich selbst mit ungesunder Ernährung krank zu machen und dabei viel Elend über unsere Tiere und die Umwelt zu bringen. Grabolle verpackt harte Fakten in seine eigenen Erfahrungen und beschreibt die Hintergründe in lebendiger Sprache. LESEN!!
  8. J.R.R. Tolkien, Herr der Ringe … Trilogie, Fantasy
    No, not for me … an diesen Schreibstil kann ich mich nicht gewöhnen. War die Geschichte der Hobbits am Anfang noch interessant, bin ich im 1. Buch ausgestiegen.
  9. Judita Wignall, Going Raw – Wie Sie Ihre Ernährung auf Rohkost umstellen und damit Ihr Leben bereichern. Sachbuch, Ernährung
    Wieder ein Buch, was mich sehr stark beschäftigt. Um meinen Körper zu entgiften, suche ich weiter nach Lösungen zur gesunden Ernährung und bin jetzt bei Rohkost gelandet. Ich lasse mich ein auf das spannende Experiment und merke, wie es mir immer besser geht.

Ende März begonnen, lese ich noch bzw. liegt ganz oben auf dem SuB:

  1. Nele Neuhaus, Böser Wolf, Krimi … beginnt wieder spannend, Pageturner 🙂
  2. Sharon Gannon, Yoga und Vegetarismus, Sachbuch … eine interessante Studie der Gründerin des Jivamukti-Yoga
  3. Galina Schatalova, Wir fressen uns zu Tode, Sachbuch … unglaublich, was die Ärztin für Fakten an den Tag legt!
  4. Dr. Brian Clement, Wunder-LebensMittel, Sachbuch … noch nicht gelesen, ein erstes Durchblättern sieht nach interessanter Lektüre aus.
  5. Christine Volm, Meine liebsten Wildpflanzen rohköstlich, Sachbuch … wann wird es Frühling und Zeit für gesunde Wildkräuter???

So, hm, eigentlich doch ganz gut, oder? Da ich derzeit viele Bücher und Artikel über Ernährung lese, kommt die Belletristik etwas kurz. Aber … ok, oder?

Lesegrüße von Steffi

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