Gabel statt Skalpell – DVD Tipp

Bitte schaut Euch diesen Film an … die häufigsten Zivilisationkrankheiten können durch eine Umstellung auf vegane Ernährung verhindert bzw. geheilt werden! Eine aufschreckende, besorgniserregende Doku über den Zusammenhang von Ernährung und Krankheiten.

Ohne Fleisch, Milchprodukte und Eier leben wir gesünder 🙂

DVD Gabel statt Skalpell

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Gelesen im Juli 2012

Im Juli habe ich wieder etwas mehr gelesen und ich steigere mich weiter, denn Ende Juli/Anfang August ist „Leseurlaub“.

Im Juli gelesen:

Jonathan Franzen – Freiheit, 731 Seiten, TB
Dieses Buch hat mich leider sehr gelangweilt, so dass ich es nach 200 Seiten abgebrochen habe. Warum erst nach 200 Seiten? Ich dachte immer, so viele positive Meinungen können doch nicht täuschen, ob es noch gut wird? Wurde es leider nicht, die Protagonisten blieben mir fremd und unsympathisch, die Geschichte öde … dieses Buch muss man wirklich nicht lesen!

Eliot Pattison – Der fremde Tibeter, Shan ermittelt (Fall 1), 493 Seiten, TB
Auch dieses Buch habe ich abgebrochen.  Die politische Situation in China und Tibet ist sicherlich hochinteressant, aber dieser Krimi konnte mich nicht weit genug fesseln, um mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Ein Krimi muss spannend sein und diese Spannung kam hier irgendwie nicht auf.

Husch Josten – Das Glück von Frau Pfeiffer, 212 Seiten, HC
Ich dachte im Juli schon, kein Buch könnte mich fesseln, ich würde nur „daneben greifen“ … aber dann kam zum Glück dieses Buch. Etwas skurril mit verschrobenen Protagonisten, doch wirklich lesenswert. 4 Londoner begegnen sich nicht ganz zufällig und erfüllen einer alten Dame einen Herzenswunsch. Dieser Wunsch bringt alle zusammen nach Frankreich. Liebe, Freundschaft und Treue … gibt es diese wirklich? Können Menschen glücklich werden? Ein lesenswertes Buch.

Nele Neuhaus – Tiefe Wunden (Fall 3 Bodenstein und Kirchhoff), 480 Seiten, TB
Den 3. Fall um die Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff habe ich zur Hälfte gelesen und schließe ihn Anfang August ab. Wieder sehr spannend mit einem interessanten Fall. Ich weiß nach rund 220 Seiten immer noch nicht, wer der Mörder ist … eine verworrene Geschichte, die in den 2. Weltkrieg und die KZs der Nazis zurückreicht. Wer ist hier eigentlich wer und wer hat ein Motiv? Ich freue mich schon auf Fall 4, der bereits ganz oben auf dem SuB liegt 🙂

Im Juli gehört:

Stephen King – The Stand, das letzte Gefecht … Hörbuch, 8 Teile, 54 Stunden
Im Juli habe ich Teil 3, 4, 5 und 6 gehört. Also insgesamt rund 24 Stunden. Das Hörbuch ist super spannend und erlaubt die Fragen „Was passiert, wenn unsere Gesellschaft zerstört wird?“ – „Wie werden sich die Menschen entwickeln?“ – „Wird alles besser oder fängt alles wieder von vorn an?“ … gruselig und interessant zugleich. Absolut empfehlenswert, die 54 Stunden sollten einen nicht abschrecken, dauert halt ein bisschen länger, das Hörvergnügen 😉

Im August hoffe ich auf bessere Bücher, Zeit zum Lesen habe ich ja 🙂

Lesedrama Juli 2012 … weiterlesen oder abbrechen? B-)

Oh je … ich habe mir dieses Buch gewünscht und habe es von einer super lieben Lesefreundin zum Geburtstag geschenkt bekommen. Die Rezies bei Amazon sind zum größten Teil positiv, aber teilweise kommen auch meine Eindrücke zu Wort. Jaaa, wie finde ich das Buch bis jetzt? Habe 200 von über 736 Seiten gelesen und langweile mich sehr. Eine der Protagonisten, Patty, gibt mir nix. Sie beschreibt ihr Leben ab dem College als Sportskanone, verliebt sich eigentlich in Richard, heiratet dann aber Walter. Ist immer ziemlich unentschlossen, ihr Leben dümpelt so dahin. Wenn das Buch in dem Stil weitergeht, mag ich eigentlich nicht weiter lesen.

Liebe Heike, wärst Du böse, wenn ich abbreche? Vielleicht nehme ich es mir im Winter nochmal her … ich brauche jetzt irgendwie etwas anderes vom SuB. Vielen lieben Dank noch mal für das Geschenk, irgendwie erreicht mich die Geschichte nicht. Hast Du es gelesen???

Eure Lese-Steffi

Edit 14.07.2012: Nach 200 zähen, langweiligen Seiten abgebrochen … ich dachte immer, vielleicht wird es ja noch gut? Schade … war wohl nix B-)

Rezie: „Die Tochter des Fotografen“ von Kim Edwards

Kim Edwards – „Die Tochter des Fotografen“
Taschenbuch: 540 Seiten
ISBN: 978-3746624440

Kurzbeschreibung (Amazon)

„Ein Roman zum Bewundern, Betrauern und Begeistertsein.“ BamS Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr das Kind genommen wird? Schmerzhaft und schön erzählt Kim Edwards die Schicksalsgeschichte einer Familie. Sie berichtet von Trennungen und Neuanfängen und der erlösenden Kraft der Liebe. „Die Tochter des Fotografen“ ist ein überwältigendes Epos über das Lebensglück und Lebensleid. Der Roman war in den USA der Erfolg des Jahres, wochenlang stand er auf Platz 1 der Bestsellerlisten.

Über den Autor (Amazon)

Kim Edwards’ Roman „Die Tochter des Fotografen“ war ein internationaler Bestseller und in den USA eines der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahre. Für ihren Erstling „Der Hibiskushimmel“ wurde die Autorin vielfach ausgezeichnet. Sie lebt in Lexington und unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of Kentucky.

Meine Meinung

Ein Buch, das bewegt … das Glück oder Unglück einer Familie wird festgelegt, durch eine einzige Entscheidung im Jahre 1964. Nämlich, als Dr. Henry sich entscheidet, seine gerade mit Downsyndrom geborene Tochter der Krankenschwester zu geben und sie zu bitten, das Baby in ein Heim zu bringen. Seiner Frau, die betäubt ist, erzählt er später, das Kind wäre bei der Geburt gestorben. Das Leid von Nora, der Mutter, ist so groß, dass sie den Verlust nie überwinden wird. Ihr Sohn, Alex, leidet sein ganzes Leben unter dieser Lüge und der Distanz zwischen den Eltern. Er wächst in dem Glauben auf, dass seine Schwester tot ist. Der Verlust steckt in ihm, nur über seine Musik kann er die Trauer überwinden …

Caroline, die Krankenschwester, bringt es nicht übers Herz, das süße Baby in dem grauenvollen Heim abzugeben. Sie gibt das Kind als ihr eigenes aus und lebt in weiter Entfernung zur eigentlichen Familie ihr eigenes Leben.

Niemand in diesem Roman ist wirklich glücklich, vor allem nicht Dr. Henry, der den Verlust der Tochter in seinem Hobby, dem Fotografieren kompensiert … alle sind auf der Suche nach dem Verlorenen in sich. Sehr traurig und melancholisch geschrieben, folgt man gebannt dieser Geschichte und hofft die ganze Zeit, dass jemand die Wahrheit sagen wird. Doch, ob das der Fall sein wird, verrate ich hier nicht.

Wer sehr glücklich ist, ist Phoebe, das Mädchen mit dem Downsyndrom. Sie denkt, Caroline ist ihre Mutter. Sie wächst behütet und mit einer für sie kämpfenden Caroline auf und meistert dieses – für uns aussenstehende – sehr schwere Leben. Doch ist es das wirklich? Wer kann sagen, ob jemand mit einer geistigen Behinderung glücklicher oder nicht glücklicher ist? Niemand …

Mir hat das Buch gut gefallen. Abzug gibt es für das etwas blöde Ende … mit der Auflösung. Welche, müsste ich spoilern, die Funktion habe ich hier noch nicht gefunden 😉

Ein anrührige durchaus lesenswerte Familiengeschichte. 4 von 5 Sternen dafür =)

PS: das waren meine ersten Gedanken … ggf. erweitere ich die Rezie noch, wenn das Buch etwas gesackt ist B-)