Rezie „Allmen und die Libellen“ von Martin Suter

TB diogenes

TB diogenes

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (27. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257241771
  • ISBN-13: 978-3257241778

Klappentext (Amazon):
Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie.

Über den Autor (Amazon):
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem „GEO“-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne „Business Class“ in der „Weltwoche“. Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

Meine Meinung:
Eine skurrile, rasante Geschichte um einen verarmten Adligen und seinen über alle Grenzen treuen Diener. Die Beschaffung des nötigen Kleingelds, um seine Gläubiger zu befriedigen und seinen opulenten Lebensstil zu finanzieren, bringen Allmen rasch in arge Bedrängnis und tödliche Gefahr … doch er windet sich mit Hilfe seines treuen Dieners Carlos aus dieser Situation heraus. Doch hat er daraus gelernt? Wird er in Zukunft bescheidener leben? Wie angekündigt, soll dies der Auftakt zu einer neuen Reihe werden … ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden Protagonisten weitergeht. Am Ende des ersten Bandes wird die Geschäftsidee geboren … „Como no, Don John?“ 😉

Eine lesenswerte, amüsante Geschichte von einem meiner Lieblingsautoren. Martin Suter schreibt frisch, frech und immer mit einem kleinen Augenzwinkern.

Eure Lese-Steffi

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RuB-Zuwachs II im August 2012

am Donnerstag in Hannover waren wir bei Lehmanns … jaaa, und die haben eine Auswahl, uff. 4 neue Bücher sind im RuB gelandet 🙂

  • Henning Mankell – Erinnerung an einen schmutzigen Engel, HC, 352 Seiten, € 21,90
    Produktinfo (Amazon): Schweden, Anfang 20. Jahrhundert: Die junge mittellose Hanna muss als älteste von fünf Geschwistern ihr Heimatland verlassen und kommt in die portugiesische Kolonie Mocambique. Sie wird dort ein Vermögen erben, ein Bordell leiten und einige Jahre später spurlos wieder verschwinden. Auf der Grundlage weniger überlieferter Dokumente hat Bestsellerautor Henning Mankell einen spannenden, farbenprächtigen Roman über eine außergewöhnliche Frau geschrieben, die ihren eigenen Weg zwischen den weißen Rassisten und der schwarzen Bevölkerung in Afrika finden muss.
    Henning Mankell ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren und dieses Buch MUSSTE einfach mit und wird so schnell wie möglich gelesen …

 

  • John Friedmann – Flaschen drehen Furioso, broschiert, 400 Seiten, € 14,99
    Klappentext: Was passiert, wenn die Ferienvilla in der Toskana mehrfach vermietet wurde? Genau: Drei Paare und eine Singlefrau pochen auf ihre Verträge und bilden – aus Sturheit – eine Ferien-WG. Keiner kann den anderen ausstehen. Genießer Carlo, der es versteht, aus jeder Situation das Beste zu machen, zaubert eines Abends ein wunderbares Menü auf den Tisch – und kurz darauf spielen die sieben ausgerechnet Flaschendrehen. Mit ungeahnten Folgen, denn jeder von ihnen packt aus.
    Dieses Buch klingt nach Urlaub, bella Italia und Chaos … wird noch im Urlaub gelesen 🙂

 

  • Bethan Roberts – Köchin für einen Sommer, TB, 320 Seiten, € 8,99
    Klappentext: Sussex, Sommer 1936: Als die neunzehnjährige Kitty erfährt, dass die exzentrische Amerikanerin Ellen Steinberg im idyllischen Willow Cottage eine Köchin sucht, gibt sie sich als solche aus, obwohl es mit ihren Kochkünsten nicht weit her ist. So betritt die schüchterne junge Frau eine Welt, die so schockierend wie reizvoll ist: Ellen lebt das Leben mit allen Sinnen, badet nackt in der Sonne und liebt ihren Liebhaber George äußerst freizügig. Doch George scheint sich auch zu Kitty hingezogen zu fühlen. Das sich anbahnende Gefühlschaos droht allen zum Verhängnis zu werden, als Ellens Tochter Geenie Zeugin wird und einen Plan ausheckt …
    Ich glaube, hier habe ich ein wunderbares Buch entdeckt … mal lesen 🙂

 

  • Jean G. Goodhind – Mord ist schlecht fürs Geschäft, TB, 311 Seiten, € 8,99
    Band 1 einer englischen Krimireihe
    Klappentext: Honey Driver, verwitwet und mit 18jähriger Tochter, leitet ihr eigenes kleines Hotel in Bath. Zudem ist sie die neue Verbindungsfrau des Hotelverbands zur Polizei. Da verschwindet ein amerikanischer Tourist spurlos. Honey nimmt die Ermittlungen auf, die sie bald auf einen Adelssitz führen, auf dem recht befremdliche Dinge vor sich gehen. Spannend, witzig und very British.
    Na, da bin ich ja mal gespannt, ob mich der 1. Band an die Reihe fesseln kann. „Spannend, witzig und very British“ gefällt mir jedenfalls und daher musste es mit 🙂

Das war es dann erst mal mit Bücher kaufen. Der RuB ist gewaltig gewachsen und muss wieder abgelesen werden!!

Eure Steffi

Leserunde Mai 2012

In einem kleinen doch sehr feinen Kreis lesen wir diesen Monat …

Der Gartenkünstler von Ralf Günther
Taschenbuch, List
394 Seiten
ISBN: 978-3548610306

Klappentext:
Fürst Pücklers gefährliche Liebschaften. Im Jahr 1826 steht der geniale Gartenarchitekt Hermann Fürst Pückler finanziell am Abgrund. Gemeinsam mit seiner geliebten Frau Lucie beschließt er, sich scheiden zu lassen und sich in England eine Gattin mit üppiger Mitgift zu suchen. Als mehrere junge Damen gewaltsam ums Leben kommen, gerät der Fürst in einen bösen Verdacht.

Über den Autoren (Amazon):
Ralf Günther wurde 1967 in Köln geboren. Er schrieb Krimis, Hörspiele, Sachbücher und Kinderbücher und arbeitet als Drehbuchautor. Sein erster historischer Roman Der Leibarzt wurde sofort zum Bestseller. Ralf Günther lebt mit seiner Familie in Dresden.

Ich starte in 2 – 3 Tagen, wenn ich „Die Tochter des Fotografen“ ausgelesen habe B-)

Edit 16.06.12: Ich habe jetzt rund 85 Seiten gelesen und finde das Buch gar nicht sooo schlecht. An den komischen Schreibstil bzw. die etwas gestelzte Sprache habe ich mich gewöhnt … cu B-)

Edit 20.06.12: Was für eine Nervensäge, dieser Pückler … so ein eingebildeter, versnobter Schnösel. Und die dumme Else – äh Lucie – sitzt zuhause in Muskau und wartet auf ihren geschiedenen Liebsten. Wie doof muss man sein, sich erstens auf so einen Deal einzulassen und 2. auch noch diese Briefe zu lesen. Was der Pückler seiner geschiedenen – aber doch so geliebten Frau – schreibt ist einfach nur ekelhaft. Was für eine grotestke Posse … bin jetzt bei 250 und ärgere mich total über diese Flitzpiepe!!