Gelesen im August 2012

eine kleine Auswahl

eine kleine Auswahl

Im August habe ich urlaubsbedingt etwas mehr gelesen … aber mein normales Pensum noch lange nicht erreicht …

  1. Nele Neuhaus, Tiefe Wunden, 480 Seiten (Fall 3 Bodenstein/Kirchhoff)
    5 von 5 Sternen für super gute Krimiunterhaltung
  2. Martin Suter, Allmen und die Libellen, 195 Seiten (Auftakt einer neuen Reihe)
    4 von 5 Sternen für den etwas anderen Krimi um einen Lebemann und seinen Diener
  3. Stephen King, The Stand – das letzte Gefecht, Hörbuch Teil 7 und 8
    5 von 5 Sternen für 54 Stunden wunderbar gruseliges Hörvergnügen! Vor 20 Jahren gut, heute gut 🙂
  4. John Friedmann, Flaschen drehen furioso, 394 Seiten
    5 von 5 Sternen für ein herrliches Debüt von Friedmann. Tolle Charaktere, eine irre Geschichte und eine wunderbare Kulisse in der Toscana.
  5. Sabine Thiesler, Der Kindersammler, 527 Seiten
    Eine harte Story um einen Kinderschänder und der Begegnung mit der Mutter eines seiner Opfer. Der etwas andere Krimi mit ermittelnden Beamten, die nur am Rande ermitteln …
  6. Bethan Roberts, Köchin für einen Sommer, 317 Seiten
    Zur Hälfte gelesen und ich bin noch nicht sicher, ob es mir gefällt. Die Mutter der Protagonistin nervt mich, die Geschichte zündet irgendwie nicht … ich werde es aber zuende lesen, denn es hat „etwas“ 😉

Das war mein Lese-August. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend.

Momentan lese ich noch „Köchin für einen Sommer“ und auf dem iPod läuft Stefan Möllers „Expedition zu den Polen“, ein sehr lustiges Buch, vor allem, wenn man gerade nach Poznán gereist ist und vieles erkennt.

Der September wird hoffentlich wieder ein guter Lesemonat.

Eure Steffi

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Rezie „Allmen und die Libellen“ von Martin Suter

TB diogenes

TB diogenes

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (27. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257241771
  • ISBN-13: 978-3257241778

Klappentext (Amazon):
Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie.

Über den Autor (Amazon):
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem „GEO“-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne „Business Class“ in der „Weltwoche“. Martin Suter ist am 29. März 2004 in Zürich mit der Goldenen Diogenes Eule ausgezeichnet worden.

Meine Meinung:
Eine skurrile, rasante Geschichte um einen verarmten Adligen und seinen über alle Grenzen treuen Diener. Die Beschaffung des nötigen Kleingelds, um seine Gläubiger zu befriedigen und seinen opulenten Lebensstil zu finanzieren, bringen Allmen rasch in arge Bedrängnis und tödliche Gefahr … doch er windet sich mit Hilfe seines treuen Dieners Carlos aus dieser Situation heraus. Doch hat er daraus gelernt? Wird er in Zukunft bescheidener leben? Wie angekündigt, soll dies der Auftakt zu einer neuen Reihe werden … ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden Protagonisten weitergeht. Am Ende des ersten Bandes wird die Geschäftsidee geboren … „Como no, Don John?“ 😉

Eine lesenswerte, amüsante Geschichte von einem meiner Lieblingsautoren. Martin Suter schreibt frisch, frech und immer mit einem kleinen Augenzwinkern.

Eure Lese-Steffi

RuB-Zuwachs im August 2012

RuB-Zugänge August

RuB-Zugänge August

Heute war mal wieder ein Bücherbummel in Braunschweig angesagt. In meiner Lieblingsbuchhandlung dort habe ich 3 Neuzugänge für den RuB mitgenommen:

  1. Allmen und die Libellen von Martin Suter, TB 195 Seiten, diogenes
    Martin Suter ist einer meiner Lieblingsautoren und ich bin schon sehr gespannt auf diesen Roman. Es sind nur 195 Seiten, die auch noch sehr großzügig verteilt geschrieben wurden. Diese Geschichte wird nicht lange im RuB liegen.
    Klappentext: Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen.
    Besonders gespannt bin ich, weil es der Auftakt zu einer Reihe sein soll: Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie (Amazon)
  2. Dackelblick von Frauke Scheunemann, TB 284 Seiten, GOLDMANN
    Dackelblick ist ein Tipp von einer lieben Bloggerfreundin … bin gespannt, ob mich Herkules auch um den Finger wickeln kann. Wir hatten ja früher mal einen kleinen Zwergrauhaardackel … ich denke immer noch oft wehmütig an unsere kleine Peggy zurück. Was für ein toller, selbstbewusster, schlauer Hund 🙂
    Klappentext: Herkules ist ein kleiner Dackel, und sein neues Frauchen Carolin ist der tollste Mensch auf der Welt, findet er. Nicht nur, dass sie ihn aus dem Tierheim gerettet hat, nein, sie riecht auch nach Sommer und Erdbeeren, lacht viel und hat nichts dagegen, wenn Herkules zum Kuscheln zu ihr aufs Sofa springt. Kurz: Das Leben eines Dackels ist schön. Oder besser – könnte es sein, gäbe es da nicht auch noch Thomas, Carolins Lebensgefährten. Den kann Herkules von Anfang an nicht riechen, denn Thomas ist herrisch, laut und hat etwas gegen Hunde. Außerdem behandelt er Carolin schlecht. So beschließt Herkules gemeinsam mit seinem neuen Freund Herrn Beck, seines Zeichens Kater und Menschenkenner, Thomas loszuwerden. Mit einem ausgebufften Plan gelingt dies den beiden sogar, und Carolin setzt Thomas vor die Tür. Leider ist sie seitdem wie ausgewechselt: Sie weint den ganzen Tag und hört dazu schauderhafte Musik. Schnell ist klar: Carolin braucht einen neuen Mann! Und genau den will Herkules für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Männer und Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchen?
  3. Den Teufel an die Wand von Claudia Keller, HC (Mängelexemplar) 342 Seiten
    Mängelexemplar, günstig, Klappentext klingt gut … musste mit 😉
    Klappentext: Teresa Specht sucht einen Mann, und sie sucht ihn mit allen Mitteln. Sie studiert die Regeln von »Fischen und Jagen«, lässt sich stylen und kauft sich ein seidenes Dessous. Solchermaßen gerüstet, legt sich Teresa – Anfang fünfzig, Büroangestellte, ledig und bisher für Männer eher »unsichtbar« auf die Lauer. Und als Mathias Herrwinkel ihren Weg kreuzt, schnappt die Falle zu. Man soll den Teufel nicht an die Wand malen! Der Historiker Professor Dr. Mathias Herrwinkel, Ehemann, Vater und Großvater, hat diese Mahnung stets beherzigt. Bis er anlässlich einer Tagung das tut, was angeblich alle Männer in den besten Jahren tun: Er verbringt mit einer Unbekannten eine heiße Liebesnacht. Irritiert über sich selbst, trachtet er anschließend danach, das Erlebnis schnellstmöglich zu vergessen. Doch da hat er die Rechnung ohne Teresa Specht gemacht.

Im Lesemonat August komme ich gut voran … doch der RuB ist immer noch zu hoch. 20 Bücher haben heute als Spende den Weg zu Oxfam gefunden, so dass doch wieder Platz für Neukäufe ist 😉

Eure Lese-Steffi