Steffi goes Yogalehrer #2

Buddha 01

Vergangenes Wochenende war ich wieder hier in Hannover und habe erneut ein entspanntes, inspirierendes und lehrreiches Wochenende verbracht. An meiner Seite auf der Matte wie am ersten Wochenende Melanie … wir werden noch einen Preis für das perfekte Synchron-Yoga bekommen. Schön, wenn der Atem bei uns beiden so gleichmäßig fließt ❤

Am Freitag gab es nach der Begrüßung eine Praxis und anschließend Mantras … wieder wunderschön gemeinsam mit Monika (The Voice!!).

Der Samstag und der Sonntag war sehr theorielastig, so dass wir jedesmal froh waren, wenn wir uns zwischendurch mal bewegen konnten. Fokus an diesem Wochenende lag auf Bushangasana, der Kobra. Somit das Thema Rückbeugen. Am Freitag schon von Monika angefangen, am Samstag von Kirsten intensiv angeleitet und am Sonntag final von Stefan bis zum Bogen (Dhanurasana) unterrichtet, hatte ich am Sonntag ein unglaublich schönes Glückserlebnis. Ich hatte Angst vor dem Bogen und befürchtete, dass ich meinen unteren Rücken damit überlasten würde. Stefan bot uns 3 Varianten an, die von der Intensität her immer anspruchsvoller wurde. Als ich dann am Ende final im Bogen lag, war ich überglücklich. In der anschließenden Entspannung überkamen mich meine Gefühle und die Tränen flossen in Strömen … vor Glück. Ich bin so happy, dass ich es geschafft habe, meinen Rücken durch meine Lebensumstellung und Yoga wieder so stabil und beweglich bekommen habe. Wer hätte das 2007 / 2012 gedacht? Ich niemals und wohl auch viele Menschen in meiner Umgebung nicht … meine Güte, was bin ich 2007 lahm herumgekrochen und 2012 dann wieder. NIEMALS WIEDER LASSE ICH DAS ZU!!! Ich bin gesund, chacka!!!

Rundherum war es es wundervolles Wochenende, mit lieben Menschen, jeder Menge Yoga Praxis und unglaublich viel Theorie, die es in den nächsten Wochen aufzuarbeiten gilt. Dass der Spaß nicht kurz kommt, dafür sorgt besonders Stefan mit Auflockerungsübungen a la „Bärenjagd“. Was das ist, bleibt unser Geheimnis. Was in Hannover passiert, bleibt in Hannover 🙂

Ich bin am richtigen Ort und auf dem richtig Weg. Namasté, Steffi

Bei jedem Lehrgang nehme ich ein Foto aus dem gleichen Blickwinkel auf und beobachte, wie er sich über die Monate verändert. Dieser Blick geht von der Fensterbank der Teelounge raus auf die Terrasse … jetzt im Februar blüht die – wir vermuten – Blutpflaume bereits.

Blickwinkel_Feb16

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Yogastunde vom kriechenden Hund zum schwebenden Fisch B-)

Heute musste ich mich wirklich zur Yoga-Stunde quälen … irgendwie hatte ich letzte Nacht nicht so gut geschlafen, oder das lange Fußballspiel meiner Lieblingsmannschaft war doch zu spät für mich. Nun ja … aufgerafft und mitgemacht.

Am Anfang fiel es mir schwer, mich zu konzentrieren. Mir war kalt und ich hatte leichte Kopfschmerzen … doch nach den 15 Minuten Entspannung ging es mir schon besser. Nach leichten Atemübungen, Kobra- und Heuschreckenvarianten ging es dann an die Hauptaufgabe dieser Stunde. Der Schulterstand … Helga, unsere Lehrerin machte das ganz fix mal vor und es sah bei ihr sehr einfach aus. Nun ja, dann ran … habe ich noch nie gemacht.

Zuerst der halbe Schulterstand bzw. erst mal nur die Beine nach oben, Hände unter den Po und hoch mit dem Buckel. Das ging ja noch … dann der richtige halbe Schulterstand, da musste Helga bei mir zuerst nachhelfen. Als ich aber erst mal „oben“ war, konnte ich die Position gut halten. Hui, kann ich mich weiterwagen? Und „hopp“, hoch die Beine und den Rücken strecken … jaaa, ich habe es ALLEIN geschafft und fand die Position im Schulterstand fantastisch!! Man fühlt sich wieder am Boden zurück herrlich befreit … Nun noch in den Pflug, das ist zuerst der halbe Schulterstand, dann „klappt“ man die Beine nach hinten und streckt die Hände am Boden in die andere Richtung. Hui, das war anstrengend. Geübte können mit den Füßen den Boden hinter ihrem Kopf berühren. Das will ich auch, konnte ich als Kind doch auch mal … ich werde daran arbeiten. Diese Übungen heute haben gut getan. Sie waren so anspruchsvoll, dass ich gar nicht mehr nachdenken konnte. Ich war voll konzentriert und die Kopfschmerzen hinther wie weggeblasen.

Als Gegenübung dann der Fisch … selbst diese komplizierte Übung habe ich dann geschafft.

Bilder von der Yogastunde gibt es nicht. Wer wissen möchte, wie die Übungen im einzelnen aussehen, guckt am besten bei Google

Leute, ich liebe Yoga … *uff*