Axel 1971 – 1982

v.l. Joachim – Steffi – Axel

Axel war mein erster „eigener“ Hund … ich war zwei als er zu uns kam. Ein Collie-Schäferhund-Mix von der ganz lieben Sorte. Er war immer an meiner Seite, holte mich vom Schulbus ab … ja, in den 70ern war das noch nicht so mit Leinenpflicht, auf dem Dorf schon gar nicht … kam beim Spielen immer mit und passte auf mich auf. Ich denke, wenn mich jemand falsch angefasst hätte, hätte er die Blutpolka mit demjenigen getanzt.

Das eine oder andere Mal kamen Anrufe „Holt Euren Köter hier weg, der besteigt meine Hündin!!!“ … ich also nix wie hin und ja, nun, wie trennt man ein Hundepaar beim Liebesakt? Auseinderziehen geht nicht, da hakt bei Hunden irgendwas ein. Wasser aus einem Eimer über das Liebespaar kippen hilft, ist aber gemein und ruft evtl. den Tierschutz auf den Plan 😉

Meistens habe ich mir Zeit und Axel seine Freude gelassen. Was lassen die Leute auch ihre läufigen Hündinnen frei herumlaufen … ja, ich weiß, aber damals waren wirklich noch andere Zeiten auf dem Dorf. Alimente mussten wir übrigens nie zahlen.

Hach, ich schwelge in Erinnerung .. war schon cool damals in Ettenbüttel 🙂

Weiter geht es demnächst mit Peggy, Nicky, Sissi … muss erst mal die 70er und 80er Jahre Fotos einscannen 8)

Liebe Grüße von Steffi =(^.^)=

 

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Patchwork-Abenteuer in Abu Dhabi (UAE)

Das ganz besondere Näh-Abenteuer habe ich am 04.11.2012 in Abu Dhabi erlebt … meine beste Freundin lebt dort, sie ist begeisterte Quilterin und hat mich vor fast zwei Jahren mit dem Nähfieber angesteckt (ist das schon wieder so lange her?). Zufällig waren wir letzte Woche dort, die Männer vergnügten sich bei der F1 und uns war langweilig (natürlich nicht!), also hat uns Nina für den Workshop“ bei Janice Gunner angemeldet, den die Abu Dhabi Quilting Guild veranstaltet. Toll, dass ich als „Gast“ teilnehmen durfte 🙂

Thema des Workshops war Liberating Log Cabin … also Freestyle, na gut, fast. Morgens kurz nach 9 Uhr ging es los, nach einer kurzen Begrüßungsrunde (alle leben dort, ich war die einzige „Urlauberin“) ging es los. Janice erklärte uns, worum es geht und wie wir starten sollen. Als Inspiration sollten wir uns im Vorfeld ein Foto, eine Postkarte heraussuchen, die uns anspricht. Ich hatte mich für einen s/w Dackel mit pinker Schleife entschieden. Auf dem Foto kann man erkennen, wie die Farben in die Stoffauswahl eingeflossen sind. Der Dackel erinnerte mich an Peggy, unseren verrückten Hund, den wir Ende der Siebziger bis Mitte der Achtziger hatten (allerdings war sie ein Rauhhaardackel, aber darum geht es nicht) … Peggy hat immer unsere vollgeschnäuzten Taschentücher gefressen, igitt, als Kinder fanden wir das lustig. Ich meine mich zu erinnern, dass meine Mutter das immer total eklig fand, warum bloß. Wer erkältet war, der war Peggys bester Freund 😉

Ich will hier gar nicht so sehr ins Detail gehen, also beim Nähen, wen die Geschichte von Peggy interessiert, kann mir einen Kommentar hinterlassen. Wer sich für die Technik interessiert, dem empfehle ich Janice Buch, das es allerdings nur auf englisch gibt. Doch die Bilder sind selbstredend und man muss nicht unbedingt alles wörtlich verstehen.

Der Workshop hat Spaß gemacht, ich habe viele neue Leute in Abu Dhabi kennengelernt und zum Lunch gab es sogar vegane Auswahlmöglichkeiten. Ein echter Damen-Lunch mit Tomatensuppe, gebratenem Gemüse, Salat usw.

Wo das ganze stattfand? Im Abu Dhabi Golf Club … eine schöne Location, draußen der Golfplatz, die Sonne und Wärme, drinnen eine ziemlich kalt eingestellte Klimaanlage und gut gelaunte Ladies. Ich habe mich bald nicht mehr gefragt, warum einige dicke Socken mit hatten 😉

Ich werde das „Projekt Peggy“ als Decke angehen … um das mittlere Bild aufzuwerten, habe ich vor, das Dackelbild auf Baumwolle zu drucken und in einen der Blocks einzubauen. Das „Papier“ dafür ist bestellt, man bekommt es in Deutschland hier.

Mal schauen, wann ich das Projekt abschließen kann. Spaß macht die Technik auf alle Fälle, vor allem, weil man hier und da etwas „ausgleichen“ kann … und, Nina, ich weiß, dass Du das hier liest: Danke für dieses tolle Erlebnis und beim Fertigstellen des Projektes musst Du mir helfen!! :-*

Liebe Grüße. Stoeffi

RuB-Zuwachs im August 2012

RuB-Zugänge August

RuB-Zugänge August

Heute war mal wieder ein Bücherbummel in Braunschweig angesagt. In meiner Lieblingsbuchhandlung dort habe ich 3 Neuzugänge für den RuB mitgenommen:

  1. Allmen und die Libellen von Martin Suter, TB 195 Seiten, diogenes
    Martin Suter ist einer meiner Lieblingsautoren und ich bin schon sehr gespannt auf diesen Roman. Es sind nur 195 Seiten, die auch noch sehr großzügig verteilt geschrieben wurden. Diese Geschichte wird nicht lange im RuB liegen.
    Klappentext: Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen.
    Besonders gespannt bin ich, weil es der Auftakt zu einer Reihe sein soll: Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie (Amazon)
  2. Dackelblick von Frauke Scheunemann, TB 284 Seiten, GOLDMANN
    Dackelblick ist ein Tipp von einer lieben Bloggerfreundin … bin gespannt, ob mich Herkules auch um den Finger wickeln kann. Wir hatten ja früher mal einen kleinen Zwergrauhaardackel … ich denke immer noch oft wehmütig an unsere kleine Peggy zurück. Was für ein toller, selbstbewusster, schlauer Hund 🙂
    Klappentext: Herkules ist ein kleiner Dackel, und sein neues Frauchen Carolin ist der tollste Mensch auf der Welt, findet er. Nicht nur, dass sie ihn aus dem Tierheim gerettet hat, nein, sie riecht auch nach Sommer und Erdbeeren, lacht viel und hat nichts dagegen, wenn Herkules zum Kuscheln zu ihr aufs Sofa springt. Kurz: Das Leben eines Dackels ist schön. Oder besser – könnte es sein, gäbe es da nicht auch noch Thomas, Carolins Lebensgefährten. Den kann Herkules von Anfang an nicht riechen, denn Thomas ist herrisch, laut und hat etwas gegen Hunde. Außerdem behandelt er Carolin schlecht. So beschließt Herkules gemeinsam mit seinem neuen Freund Herrn Beck, seines Zeichens Kater und Menschenkenner, Thomas loszuwerden. Mit einem ausgebufften Plan gelingt dies den beiden sogar, und Carolin setzt Thomas vor die Tür. Leider ist sie seitdem wie ausgewechselt: Sie weint den ganzen Tag und hört dazu schauderhafte Musik. Schnell ist klar: Carolin braucht einen neuen Mann! Und genau den will Herkules für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Männer und Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchen?
  3. Den Teufel an die Wand von Claudia Keller, HC (Mängelexemplar) 342 Seiten
    Mängelexemplar, günstig, Klappentext klingt gut … musste mit 😉
    Klappentext: Teresa Specht sucht einen Mann, und sie sucht ihn mit allen Mitteln. Sie studiert die Regeln von »Fischen und Jagen«, lässt sich stylen und kauft sich ein seidenes Dessous. Solchermaßen gerüstet, legt sich Teresa – Anfang fünfzig, Büroangestellte, ledig und bisher für Männer eher »unsichtbar« auf die Lauer. Und als Mathias Herrwinkel ihren Weg kreuzt, schnappt die Falle zu. Man soll den Teufel nicht an die Wand malen! Der Historiker Professor Dr. Mathias Herrwinkel, Ehemann, Vater und Großvater, hat diese Mahnung stets beherzigt. Bis er anlässlich einer Tagung das tut, was angeblich alle Männer in den besten Jahren tun: Er verbringt mit einer Unbekannten eine heiße Liebesnacht. Irritiert über sich selbst, trachtet er anschließend danach, das Erlebnis schnellstmöglich zu vergessen. Doch da hat er die Rechnung ohne Teresa Specht gemacht.

Im Lesemonat August komme ich gut voran … doch der RuB ist immer noch zu hoch. 20 Bücher haben heute als Spende den Weg zu Oxfam gefunden, so dass doch wieder Platz für Neukäufe ist 😉

Eure Lese-Steffi