Zentangle Retreat in Hamburg

DSC_0433Hallo liebe Loide,

im Urlaub hatte ich die Gelegenheit, bei der lieben Beate wieder an einem Zentangle Workshop teilzunehmen. Das Retreat war für Fortgeschrittene geplant und hat meine Erwartungen voll erfüllt. Bei wunderschönstem Sommerwetter, in einem bezaubernden Garten, umgeben von lieben freundlichen Menschen habe ich eine Auszeit genommen und den ganzen Tag gezeichnet und Neues gelernt. Das englische Wort „tangle“ in die deutsche Sprache einzubauen, klingt immer komisch und sieht geschrieben noch blöder aus. Schreibt man nun getangled oder getangelt … weil englisch wäre es tangled und mit der deutschen Silbe ge- davor sieht es für mich irgendwie blöd aus. Ihr wisst aber, was ich meine, oder? Über Kommentare dazu freue ich mich J

Beate hat uns ein paar ihrer neu entwickelten Muster gezeigt, die wir dann auch fleißig umgesetzt haben. Ich habe Schnucki-Bee-Doo und Herzl-Bee sofort in mein Herz geschlossen und zuhause gleich zahlreich umgesetzt.DSC_0430

Besonders interessant fand ich die Idee, diese Karten mit Löchern zu gestalten. Zusammen mit dem Text ergibt das eine wunderbare Geschenkidee. Hier haben wir dann auch noch gelernt, Texte mit einem einfachen Effekt spannend zu gestalten.

DSC_0431Liebe Beate, ich danke Dir sehr herzlich, dass Du uns Gelegenheit geboten hast, bei dir zuhause in deinem bezaubernden Garten eine kleine Auszeit vom Alltag zu nehmen und in geselliger Runde kreativ zu sein. Ich komme sehr gern wieder. Ob das schon im September ist, werden wir sehen. Die Überlegung ist noch nicht abgeschlossen. Ich melde mich.

Gruppe10Zum Schluss möchte ich jedem empfehlen, es einmal mit dieser wunderbar kreativen Meditationsübung zu versuchen. Für mich ist es eine hervorragende Möglichkeit, Abstand vom täglichen Alltagsstress zu bekommen. 15 Minuten gehen immer … denn solange benötigt man ungefähr für ein Tile

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Hier kommen ein paar Inspirationen von dem zauberhaften Tag …

DSC_0428Garten01 Garten02 Im Uhrzeigersinn: Sabine aus Neumünster, Heike aus Lüneburg, Steffi aus Gifhorn und Heike aus Flensburg. Es macht uns sichtlich Spaß 🙂 Gruppe13 Gruppe05 Gruppe04 Gruppe03In unserer Mitte die immer gut gelaunte Beate … hier kann man sich nur wohlfühlen.Gruppe02 Ergebnisse01 Grau02 Kärtchen03 Kärtchen02GifhornLiebe Grüße von Steffi

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Rezie „Der Kindersammler“ von Sabine Thiesler

  • Taschenbuch:544 Seiten
  • Verlag:Heyne Verlag (1. September 2006)
  • Sprache:Deutsch
  • ISBN-10:3453024540
  • ISBN-13: 978-3453024540

Kurzbeschreibung/Klappentext:
Es geschieht am helllichten Tag …
Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt – und er ihr.
Ein Roman, der einem zuweilen den Hals abschnürt, so schrecklich realistisch ist die Geschichte.

Über die Autorin (Amazon):
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber und Nachtprinzessin.

Meine Meinung:
Ein Krimi mit etwas anderem als üblichen Aufbau. Es gibt zwar in Deutschland ein Ermittlerduo, doch der Hauptteil der Geschichte dreht sich um Anna, die Mutter des vor 10 Jahren verschwundenen Felix und Enrico alias Alfred, den Kinderschänder und völlig kranken Psychopathen, der sich hinter einer liebevollen Klugscheißerfassade versteckt. Anna geht nach Italien, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und um ihre Zukunft in eine neue Richtung zu bringen. Dabei begegnet sie dem Mörder ihres Sohnes. Das weiß sie natürlich nicht, denn sie mag ihn von Anfang an, kauft sogar sein Haus.
Bis kurz vor dem Ende ein spannender Roman, den ich sehr gern gelesen habe. Die Stellen, an denen Alfred sich den Kindern nähert und was dann mit ihnen passiert, sind hart und nicht leicht zu lesen. Doch es gehört dazu, um zu verstehen, was in dem Triebtäter vorgeht. Die Angst der Kinder ist so real, dass es mich regelmäßig gruselte.
Das Ende fand ich dann etwas zu konstruiert. Der Mörder hat seit 15 Jahren nicht mehr in Deutschland gemordet, in den Nachrichten hört die damals ermittelnde Kommissarin von drei verschwundenen Kindern in der Toscana und das Profil passt zu den Morden vor 15 Jahren. Sie fährt mit ihrer Lebensgefährtin und den beiden Kindern „in den Urlaub“ in die Toscana und zufällig passt ihr Sohn in das Opferschema … hmm, mehr will ich nicht verraten. Aber das war mir am Ende zu vorhersehbar … Wird die Polizei den Täter rechtzeitig fassen?
Eine spannende empfehlenswerte Lektüre, mit einem kleinen Makel am Ende 😉

Liebe Grüße
Steffi