Buch des Monats … März 2014

Buch des Monats_Niwobo

Nina George – Das Lavendelzimmer
Hörbuch März 2014 … exklusiv bei Audible.de

lavendelzimmer

 

 

 

 

Kurzbeschreibung (Amazon)
Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen, seit jener Nacht vor 21 Jahren, als die schöne Provenzalin Manon ging, während er schlief. Sie ließ nichts zurück außer einem Brief – den Perdu nie zu lesen wagte. Bis zu diesem Sommer. Dem Sommer, der alles verändert und Monsieur Perdu aus der kleinen Rue Montagnard auf eine Reise in die Erinnerung führt, in das Herz der Provence und zurück ins Leben.

Die Autorin
Die Publizistin Nina George, geboren 1973, arbeitet seit 1992 als freie Journalistin, Schriftstellerin und Kolumnistin. George schreibt Wissenschaftsthriller und Romane, Reportagen, Kurzgeschichten sowie Kolumnen. Ihr Roman „Die Mondspielerin“ erhielt 2011 die DeLiA, den Preis für den besten Liebesroman. Für ihren Kurzkrimi „Das Spiel ihres Lebens“ wurde Nina George 2012 mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman „Das Lavendelzimmer“ stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde von der Presse begeistert besprochen. Unter ihrem Pseudonym Anne West gehört Nina George zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erotikautorinnen. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens J. Kramer, schreibt Nina George unter dem gemeinsamen Pseudonym Jean Bagnol Provencethriller. Nina George lebt in Hamburg.

Meine Meinung
Jean Perdu ist auf der Suche nach der großen Liebe, die er vor 20 Jahren verlor. Manon, die Frau aus dem Süden hat ihn verzaubert und geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Sie ist in einer Nacht einfach verschwunden, den Brief, den sie hinterlassen hat, hat er nie gelesen. Sein Leben war seitdem fad, öde, traurig und vor allem einsam. Durch seine Nachbarin Katherine wird in ihm der Wunsch geweckt, sein Leben zu ändern … doch dafür muss er die Vergangenheit loslassen. Er liest den Brief und das löst in ihm etwas aus (Inhalt verrate ich hier natürlich nicht!). In Paris ist er unglücklich, also macht er sich mit seinem alten Bücherschiff „Lulu“ auf die Reise in den Süden, um die Autorin seines Lieblingsbuches „Südlichter“ zu suchen und sie nach der Liebe zu fragen. Auf seiner Reise begleiten ihn der bekannte Schriftsteller Max, der die wahre Liebe ebenfalls noch nicht entdeckt hat und der auf der Flucht vor seinen Anhängerinnen ist … nach einer Weile stößt noch der italienische Koch Cunio zu ihnen, auch er hat sich vor 20 Jahren verliebt und sucht diese Frau auf den Flüssen Frankreichs. Die drei erleben auf ihrer Fahrt in Richtung Süden einige Abenteuer und lernen verschiedene Frauen kennen. Doch ist es „Die Richtige“?

Ein wunderbares, leises, sehr poetisches Buch mit einem unglaublich sympathischen Protagonisten und einfallsreich geflochtenen Figuren. Ich mag das Buch wirklich und empfehle es sehr … man bekommt Lust, eine Schiffsreise durch Frankreich zu machen, die Fahrt, die Sonne des Südens und die Nacht unter Sternen zu genießen.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen, wunderbar gelesen von Richard Barenberg.

Weitere Buchtipps findet Ihr im Blog der lieben Nicole.

Liebe Grüße von Steffi

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Gelesen im Juli 2012

Im Juli habe ich wieder etwas mehr gelesen und ich steigere mich weiter, denn Ende Juli/Anfang August ist „Leseurlaub“.

Im Juli gelesen:

Jonathan Franzen – Freiheit, 731 Seiten, TB
Dieses Buch hat mich leider sehr gelangweilt, so dass ich es nach 200 Seiten abgebrochen habe. Warum erst nach 200 Seiten? Ich dachte immer, so viele positive Meinungen können doch nicht täuschen, ob es noch gut wird? Wurde es leider nicht, die Protagonisten blieben mir fremd und unsympathisch, die Geschichte öde … dieses Buch muss man wirklich nicht lesen!

Eliot Pattison – Der fremde Tibeter, Shan ermittelt (Fall 1), 493 Seiten, TB
Auch dieses Buch habe ich abgebrochen.  Die politische Situation in China und Tibet ist sicherlich hochinteressant, aber dieser Krimi konnte mich nicht weit genug fesseln, um mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Ein Krimi muss spannend sein und diese Spannung kam hier irgendwie nicht auf.

Husch Josten – Das Glück von Frau Pfeiffer, 212 Seiten, HC
Ich dachte im Juli schon, kein Buch könnte mich fesseln, ich würde nur „daneben greifen“ … aber dann kam zum Glück dieses Buch. Etwas skurril mit verschrobenen Protagonisten, doch wirklich lesenswert. 4 Londoner begegnen sich nicht ganz zufällig und erfüllen einer alten Dame einen Herzenswunsch. Dieser Wunsch bringt alle zusammen nach Frankreich. Liebe, Freundschaft und Treue … gibt es diese wirklich? Können Menschen glücklich werden? Ein lesenswertes Buch.

Nele Neuhaus – Tiefe Wunden (Fall 3 Bodenstein und Kirchhoff), 480 Seiten, TB
Den 3. Fall um die Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff habe ich zur Hälfte gelesen und schließe ihn Anfang August ab. Wieder sehr spannend mit einem interessanten Fall. Ich weiß nach rund 220 Seiten immer noch nicht, wer der Mörder ist … eine verworrene Geschichte, die in den 2. Weltkrieg und die KZs der Nazis zurückreicht. Wer ist hier eigentlich wer und wer hat ein Motiv? Ich freue mich schon auf Fall 4, der bereits ganz oben auf dem SuB liegt 🙂

Im Juli gehört:

Stephen King – The Stand, das letzte Gefecht … Hörbuch, 8 Teile, 54 Stunden
Im Juli habe ich Teil 3, 4, 5 und 6 gehört. Also insgesamt rund 24 Stunden. Das Hörbuch ist super spannend und erlaubt die Fragen „Was passiert, wenn unsere Gesellschaft zerstört wird?“ – „Wie werden sich die Menschen entwickeln?“ – „Wird alles besser oder fängt alles wieder von vorn an?“ … gruselig und interessant zugleich. Absolut empfehlenswert, die 54 Stunden sollten einen nicht abschrecken, dauert halt ein bisschen länger, das Hörvergnügen 😉

Im August hoffe ich auf bessere Bücher, Zeit zum Lesen habe ich ja 🙂