Die Briten und wir Deutschen … eine kleine Zeitschriftenreise

047In England war ich begeistert von den vielen Craftstores, die es in jedem Dorf und an jeder Ecke gibt … dazu kommen massenweise Zeitschriften. Die zum Thema „Papercraft“ habe ich mir mal gegönnt. Wow, was für ein Angebot. Für 1,99 – 4,99 brit. Pfund (Kurs 1,16) bekommt man mit den Zeitschriften Aufkleber, Stempel (!), CD’s mit Vorlagen usw. usf.

Hier eine kleine Auswahl, die ich letzte Woche in Birmingham im ASDA gefunden habe. Ich hätte noch viel mehr Bücher und Zeitschriften zu den Themen Scrapbooking, Patchwork, Quilten, Crochet, Knitting, Sewing .. kaufen können, aber der Koffer und das Handgepäck waren voll 8)

068 069Auch in diesen Zeitschriften gibt es jede Menge Tipps und Anleitungen zum Thema DIY … klasse 🙂070So langsam kommt ja auch hier bei uns immer mehr auf den Markt. Beispiele dafür gibt es genug … ich mag Molly Makes, Daphne’s Diary, Landlust, Handmade Kultur, CUT Magazin, LISA Wohnen und Dekorieren … u.v.m. Die ganzen Häkel-, Strick, Näh- und Patchworkzeitungen habe ich jetzt hier mal rausgenommen.

Immer wieder mal gibt es Sonderhefte. Ich halte die Augen offen im gut sortierten Kiosk 8)

In Deutschland gibt es mehr Anleitungen, weniger Giveaways bzw. eigentlich bei den meisten Zeitschriften gar keine (Ausnahme ist da ganz deutlich Daphne’s Diary, die es seit ca. 1 Jahr auf dem deutschen Markt gibt :-* )

zeitschriften 01zeitschriften 02Viel Spaß beim Handarbeiten und Basteln. Liebe Grüße von Stoeffi =(^.^)=

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Birmingham … Festival of Quilts 2013

england 01Hallo Ihr Lieben … ich bin zurück aus England und verarbeite derzeit super viele Eindrücke von meinem ersten Trip auf die Insel, sichte zig Fotos und sortiere meine Einkäufe. Demnächst folgt ein ausführlicherer Bericht von der Reise. Hier sind ein paar erste Eindrücke … Ich sage nur: England ist toll und ICH WILL WIEDER HIN!!!

Das Englische Frühstück ist wirklich so, wie man es sich vorstellt, aber auch als Veganerin bin ich immer satt geworden und wurde überall zuvorkommend bedient … Allerdings brauche ich nicht wirklich immer Bohnen und Pilze auf Toast am Morgen. Meinen Vitamix + frisches Obst und Gemüse habe ich schon ziemlich vermisst 😉

Diesen schönen Tea Room haben wir leider erst am letzten Tag entdeckt. Außer dem bekannten englischen Frühstück werden Kuchen, Scones und regionale Produkte angeboten.

012015017Der eigentliche Reisegrund war das „Festival of Quilts 2013“ in Birmingham … hier hat mich die riesengroße Messehalle mit mehr als 100 Verkaufsständen und eine riesige Ausstellung beeindruckt. Mir ist wieder bewusst geworden, dass ich beim Patchwork und Quilten noch ganz am Anfang stehe …

001 006 010 england 02It was lovely … Stoeffi =(^.^)=

Rezie „Köchin für einen Sommer“ von Bethan Roberts

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag (9. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453355512
  • ISBN-13: 978-3453355514

Kurzbeschreibung (Amazon):

Das berührende Porträt einer wechselvollen, intensiven Liebe

Sussex, Sommer 1936: Als die neunzehnjährige Kitty erfährt, dass die exzentrische Amerikanerin Ellen Steinberg im idyllischen Willow Cottage eine Köchin sucht, gibt sie sich als solche aus, obwohl es mit ihren Kochkünsten nicht weit her ist. So betritt die schüchterne junge Frau eine Welt, die so schockierend wie reizvoll ist: Ellen lebt das Leben mit allen Sinnen, badet nackt in der Sonne und liebt ihren Liebhaber George äußerst freizügig. Doch George scheint sich auch zu Kitty hingezogen zu fühlen. Das sich anbahnende Gefühlschaos droht allen zum Verhängnis zu werden, als Ellens Tochter Geenie Zeugin wird und einen Plan ausheckt …

Über die Autorin (Amazon):

Bethan Roberts, geboren 1973 in Oxford und aufgewachsen in Abingdon, unterrichtet Creative Writing an der Universität Chichester und an der Open University. Für ihr Debüt „Stille Wasser“ wurde sie mit dem Jerwood/Arvon Young Writers‘ Prize ausgezeichnet. Sie lebt in Brighton.

Meine Meinung:

Ja, von diesem Buch weiß ich irgendwie nicht, was ich davon halten soll … einerseits habe ich mich gut unterhalten gefühlt aber andererseits weiß ich gar nicht, um was es wirklich ging. Ein seltsamer Plot mit seltsamen Protagonisten … mit einem noch merkwürdigeren Ende.
Keine Ahnung … komische Geschichte. England/Sussex? 1936? Diese Geschichte hätte überall und irgendwann spielen können. Völlig unwichtig für den Roman. Was wollte uns die Autorin eigentlich sagen? Das Kinder sich gern verkleiden und gern Theater spielen? Dass intellektuelle Dichter sich gern mit der Arbeiterklasse verbünden und sich lieber in die arme Köchin als in die reiche Erbin verlieben? Dass milliardenschwere Frauen ihre Zeit gern beim Friseur verbringen und von ihm auch sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen? Ein Buch ohne Tiefgang und m.M.n. auch ohne Sinn … da ich durchgehalten habe und das Buch zuende lesen konnte, ohne genervt zu sein, vergebe ich 2 von 5 Sternen.

 

Kein Buch zum Nochmal-Lesen … Eure Lese-Steffi

Gelesen im Juli 2012

Im Juli habe ich wieder etwas mehr gelesen und ich steigere mich weiter, denn Ende Juli/Anfang August ist „Leseurlaub“.

Im Juli gelesen:

Jonathan Franzen – Freiheit, 731 Seiten, TB
Dieses Buch hat mich leider sehr gelangweilt, so dass ich es nach 200 Seiten abgebrochen habe. Warum erst nach 200 Seiten? Ich dachte immer, so viele positive Meinungen können doch nicht täuschen, ob es noch gut wird? Wurde es leider nicht, die Protagonisten blieben mir fremd und unsympathisch, die Geschichte öde … dieses Buch muss man wirklich nicht lesen!

Eliot Pattison – Der fremde Tibeter, Shan ermittelt (Fall 1), 493 Seiten, TB
Auch dieses Buch habe ich abgebrochen.  Die politische Situation in China und Tibet ist sicherlich hochinteressant, aber dieser Krimi konnte mich nicht weit genug fesseln, um mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Ein Krimi muss spannend sein und diese Spannung kam hier irgendwie nicht auf.

Husch Josten – Das Glück von Frau Pfeiffer, 212 Seiten, HC
Ich dachte im Juli schon, kein Buch könnte mich fesseln, ich würde nur „daneben greifen“ … aber dann kam zum Glück dieses Buch. Etwas skurril mit verschrobenen Protagonisten, doch wirklich lesenswert. 4 Londoner begegnen sich nicht ganz zufällig und erfüllen einer alten Dame einen Herzenswunsch. Dieser Wunsch bringt alle zusammen nach Frankreich. Liebe, Freundschaft und Treue … gibt es diese wirklich? Können Menschen glücklich werden? Ein lesenswertes Buch.

Nele Neuhaus – Tiefe Wunden (Fall 3 Bodenstein und Kirchhoff), 480 Seiten, TB
Den 3. Fall um die Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff habe ich zur Hälfte gelesen und schließe ihn Anfang August ab. Wieder sehr spannend mit einem interessanten Fall. Ich weiß nach rund 220 Seiten immer noch nicht, wer der Mörder ist … eine verworrene Geschichte, die in den 2. Weltkrieg und die KZs der Nazis zurückreicht. Wer ist hier eigentlich wer und wer hat ein Motiv? Ich freue mich schon auf Fall 4, der bereits ganz oben auf dem SuB liegt 🙂

Im Juli gehört:

Stephen King – The Stand, das letzte Gefecht … Hörbuch, 8 Teile, 54 Stunden
Im Juli habe ich Teil 3, 4, 5 und 6 gehört. Also insgesamt rund 24 Stunden. Das Hörbuch ist super spannend und erlaubt die Fragen „Was passiert, wenn unsere Gesellschaft zerstört wird?“ – „Wie werden sich die Menschen entwickeln?“ – „Wird alles besser oder fängt alles wieder von vorn an?“ … gruselig und interessant zugleich. Absolut empfehlenswert, die 54 Stunden sollten einen nicht abschrecken, dauert halt ein bisschen länger, das Hörvergnügen 😉

Im August hoffe ich auf bessere Bücher, Zeit zum Lesen habe ich ja 🙂

Rezie: Der Gartenkünstler von Ralf Günther

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (11. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548610307
  • ISBN-13: 978-3548610306
Der Gartenkünstler TB

Der Gartenkünstler TB

Kurzbeschreibung (Amazon):
Im Jahr 1826 steht der geniale Gartenarchitekt Hermann Fürst Pückler finanziell am Abgrund. Gemeinsam mit seiner geliebten Frau Lucie beschließt er, sich scheiden zu lassen und sich in England eine Gattin mit üppiger Mitgift zu suchen. Als mehrere junge Damen gewaltsam ums Leben kommen, gerät der Fürst in einen bösen Verdacht.

Über den Autor (Amazon):
Ralf Günther wurde 1967 in Köln geboren. Er schrieb Krimis, Hörspiele, Sachbücher und Kinderbücher und arbeitet als Drehbuchautor. Sein erster historischer Roman Der Leibarzt wurde sofort zum Bestseller. Ralf Günther lebt mit seiner Familie in Dresden.

Meine (erste) Meinung:
Dieses Buch muss ich erst mal sacken lassen, bevor ich eine richtige Rezie schreibe. Ich habe mich die ganze Zeit tierisch über dieses eingebildeten, versnobten, arroganten Pückler und seine dämliche Frau aufgeregt. Also wirklich, die ganze Geschichte ist eine skurrile Aneinanderreihung von bescheuerten Briefen, die Fürst Pickel, äh Pückler an seine daheimgebliebene, geschiedene (!) Frau schreibt. Er ist auf Mitgiftjagd in England und sie vergnügt sich mit dem 15jährigen Sohn des Pfarrers, während sie auf ihn „wartet“ (so das Arrangement der beiden „Hochdurchlauchten“). Ich habe das Buch nur gelesen, weil wir es in unserem Lesekreis hatten. Wenn nicht, hätte ich es sicherlich zwischendurch abgebrochen.
So ein Idiot, dieser Pickler, äh Puckel, äh Pückler .. die Engländer haben es etwas schwer mit der Aussprache seines Namens und darüber regt er sich andauernd auf. Er regt sich sowieso ständig auf, über das Weibsvolk und alle, die „unter“ ihm stehen.
Später vielleicht noch mehr zu dem Buch, also auch inhaltlich 😉
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, weil ich das Buch nicht abgebrochen habe. Man „konnte es lesen“ B-)

Bin schon sehr gespannt auf Ninas Kommentar 😉

Eure Lese-Steffi

Leserunde Mai 2012

In einem kleinen doch sehr feinen Kreis lesen wir diesen Monat …

Der Gartenkünstler von Ralf Günther
Taschenbuch, List
394 Seiten
ISBN: 978-3548610306

Klappentext:
Fürst Pücklers gefährliche Liebschaften. Im Jahr 1826 steht der geniale Gartenarchitekt Hermann Fürst Pückler finanziell am Abgrund. Gemeinsam mit seiner geliebten Frau Lucie beschließt er, sich scheiden zu lassen und sich in England eine Gattin mit üppiger Mitgift zu suchen. Als mehrere junge Damen gewaltsam ums Leben kommen, gerät der Fürst in einen bösen Verdacht.

Über den Autoren (Amazon):
Ralf Günther wurde 1967 in Köln geboren. Er schrieb Krimis, Hörspiele, Sachbücher und Kinderbücher und arbeitet als Drehbuchautor. Sein erster historischer Roman Der Leibarzt wurde sofort zum Bestseller. Ralf Günther lebt mit seiner Familie in Dresden.

Ich starte in 2 – 3 Tagen, wenn ich „Die Tochter des Fotografen“ ausgelesen habe B-)

Edit 16.06.12: Ich habe jetzt rund 85 Seiten gelesen und finde das Buch gar nicht sooo schlecht. An den komischen Schreibstil bzw. die etwas gestelzte Sprache habe ich mich gewöhnt … cu B-)

Edit 20.06.12: Was für eine Nervensäge, dieser Pückler … so ein eingebildeter, versnobter Schnösel. Und die dumme Else – äh Lucie – sitzt zuhause in Muskau und wartet auf ihren geschiedenen Liebsten. Wie doof muss man sein, sich erstens auf so einen Deal einzulassen und 2. auch noch diese Briefe zu lesen. Was der Pückler seiner geschiedenen – aber doch so geliebten Frau – schreibt ist einfach nur ekelhaft. Was für eine grotestke Posse … bin jetzt bei 250 und ärgere mich total über diese Flitzpiepe!!