Buch des Monats … Januar 2014

Buch des Monats_NiwoboBei der lieben Nicole gibt es aktuell eine spannende Blogger Challenge … jeden Monat stellt man sein „Buch des Monats“ vor. Da ich ja wieder mehr zum Lesen zurückgefunden habe, mache ich doch gerne mit. Ich habe diesen Monat einige Bücher gelesen. Vorstellen möchte ich Euch ein ganz besonderes. „Arbeit und Struktur“ von Wolfgang Herrndorf. Herrndorf hat sich letztes Jahr das Leben genommen. Warum? Er hat 2010 die niederschmetternde Diagnose „Glioblastom“ (bösartiger Gehirntumor) erhalten … Über den Weg von der Diagnose bis zu seinem Freitod hat er auf seinem Blog geschrieben. Diese Blogeinträge wurden auf seinen Wunsch vom Rowohlt-Verlag veröffentlicht. Da mir Tschick besonders gut gefallen hat, hat mich interessiert, wie man über ein so schweres Thema auf seinem Blog schreiben kann und habe zuerst den Blog angefangen zu lesen. Herrndorf beschreibt seine Tage nüchtern und distanziert und unglaublich stark. Daraufhin habe ich mir das Buch gewünscht und mein lieber Mann hat es mir geschenkt. Ich lese es aktuell im Januar. Keine leichte Kost, was verständlich ist … ich lese das Buch in kurzen Abschnitten, die mich viel zum Nachdenken anregen. Ich habe es noch nicht ganz durch, wollte es aber für den Januar vorstellen.

016Über den Autor (Quelle Amazon.de)
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» und 2010 der Roman «Tschick», der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis (2008), dem Brentano-Preis (2011), dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2011), dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis (2012) ausgezeichnet. Wolfgang Herrndorf starb am 26. August 2013.

Bleibt gesund!!! Eure Steffi

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Gelesen im August 2012

eine kleine Auswahl

eine kleine Auswahl

Im August habe ich urlaubsbedingt etwas mehr gelesen … aber mein normales Pensum noch lange nicht erreicht …

  1. Nele Neuhaus, Tiefe Wunden, 480 Seiten (Fall 3 Bodenstein/Kirchhoff)
    5 von 5 Sternen für super gute Krimiunterhaltung
  2. Martin Suter, Allmen und die Libellen, 195 Seiten (Auftakt einer neuen Reihe)
    4 von 5 Sternen für den etwas anderen Krimi um einen Lebemann und seinen Diener
  3. Stephen King, The Stand – das letzte Gefecht, Hörbuch Teil 7 und 8
    5 von 5 Sternen für 54 Stunden wunderbar gruseliges Hörvergnügen! Vor 20 Jahren gut, heute gut 🙂
  4. John Friedmann, Flaschen drehen furioso, 394 Seiten
    5 von 5 Sternen für ein herrliches Debüt von Friedmann. Tolle Charaktere, eine irre Geschichte und eine wunderbare Kulisse in der Toscana.
  5. Sabine Thiesler, Der Kindersammler, 527 Seiten
    Eine harte Story um einen Kinderschänder und der Begegnung mit der Mutter eines seiner Opfer. Der etwas andere Krimi mit ermittelnden Beamten, die nur am Rande ermitteln …
  6. Bethan Roberts, Köchin für einen Sommer, 317 Seiten
    Zur Hälfte gelesen und ich bin noch nicht sicher, ob es mir gefällt. Die Mutter der Protagonistin nervt mich, die Geschichte zündet irgendwie nicht … ich werde es aber zuende lesen, denn es hat „etwas“ 😉

Das war mein Lese-August. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend.

Momentan lese ich noch „Köchin für einen Sommer“ und auf dem iPod läuft Stefan Möllers „Expedition zu den Polen“, ein sehr lustiges Buch, vor allem, wenn man gerade nach Poznán gereist ist und vieles erkennt.

Der September wird hoffentlich wieder ein guter Lesemonat.

Eure Steffi

Rezie „Der Kindersammler“ von Sabine Thiesler

  • Taschenbuch:544 Seiten
  • Verlag:Heyne Verlag (1. September 2006)
  • Sprache:Deutsch
  • ISBN-10:3453024540
  • ISBN-13: 978-3453024540

Kurzbeschreibung/Klappentext:
Es geschieht am helllichten Tag …
Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt – und er ihr.
Ein Roman, der einem zuweilen den Hals abschnürt, so schrecklich realistisch ist die Geschichte.

Über die Autorin (Amazon):
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber und Nachtprinzessin.

Meine Meinung:
Ein Krimi mit etwas anderem als üblichen Aufbau. Es gibt zwar in Deutschland ein Ermittlerduo, doch der Hauptteil der Geschichte dreht sich um Anna, die Mutter des vor 10 Jahren verschwundenen Felix und Enrico alias Alfred, den Kinderschänder und völlig kranken Psychopathen, der sich hinter einer liebevollen Klugscheißerfassade versteckt. Anna geht nach Italien, um sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und um ihre Zukunft in eine neue Richtung zu bringen. Dabei begegnet sie dem Mörder ihres Sohnes. Das weiß sie natürlich nicht, denn sie mag ihn von Anfang an, kauft sogar sein Haus.
Bis kurz vor dem Ende ein spannender Roman, den ich sehr gern gelesen habe. Die Stellen, an denen Alfred sich den Kindern nähert und was dann mit ihnen passiert, sind hart und nicht leicht zu lesen. Doch es gehört dazu, um zu verstehen, was in dem Triebtäter vorgeht. Die Angst der Kinder ist so real, dass es mich regelmäßig gruselte.
Das Ende fand ich dann etwas zu konstruiert. Der Mörder hat seit 15 Jahren nicht mehr in Deutschland gemordet, in den Nachrichten hört die damals ermittelnde Kommissarin von drei verschwundenen Kindern in der Toscana und das Profil passt zu den Morden vor 15 Jahren. Sie fährt mit ihrer Lebensgefährtin und den beiden Kindern „in den Urlaub“ in die Toscana und zufällig passt ihr Sohn in das Opferschema … hmm, mehr will ich nicht verraten. Aber das war mir am Ende zu vorhersehbar … Wird die Polizei den Täter rechtzeitig fassen?
Eine spannende empfehlenswerte Lektüre, mit einem kleinen Makel am Ende 😉

Liebe Grüße
Steffi

Gelesen im Juni 2012

Ooooohhhhh, neeeeeiiiiin … was ist bloß mit meiner Lesestatistik los? So wenig habe ich seit meinen Aufzeichnungen im September 2006 nicht mehr gelesen. Nur 1 Taschenbuch gelesen und 1 Hörbuch angefangen. Da muss sich aber gewaltig ‚was dran ändern. Weniger Internet, mehr Bücher!!! Und vor allem gute Bücher, durch die Juni-Lektüre habe ich mich mehr als gequält. Bei einem richtigen Pageturner geht das nämlich fixer mit rund 400 Seiten.

im Juni gelesen:
Ralf Günther – Der Gartenkünstler

im Juni gehört:
Stephen King – The Stand, das letzte Gefecht … Teile 1 und 2, Teil 3 bis zur Hälfte, somit rund 15 Stunden von 54 gehört
absolut spannend und wunderbar gelesen von David Nathan. Ich höre morgens 30 Minuten und abends 30 Minuten auf dem Weg zur Arbeit und zurück und dann noch beim Bügeln und Putzen. Es läppert sich, mittlerweile (03.07.) sind rund 20 Stunden gehört 🙂

Also, Fazit dieses Monats: ICH MUSS WIEDER MEHR LESEN!!! 🙂

Der Gartenkünstler

Der Gartenkünstler

Hörbuch

Hörbuch

Im Juli ist am Start: Jonathan Franzen – Freiheit … fängt richtig gut an. Danke für das Geburtstagsgeschenk, liebe Heike 🙂

Im Mai 2012 gelesen

Der Mai war mein schwächster Lesemonat seit Jahren … normalerweise lese ich so 5 – 8 Bücher im Monat. Tja, der neue Blog zollt seinen Tribut, ich habe etwas viel Zeit im Internet verbracht 😉

Im Mai gelesen:

1. Marianne Fredriksson, „Simon“ – 413 Seiten
2. Kim Edwards, „Die Tochter des Fotografen“ – 540 Seiten

Im Mai gehört:

3. Sabine Thiesler, „Nachtprinzessin“ – 15 Stunden, 24 Minuten (ungekürzt) – gelesen von Sabine Thiesler