Steffi goes Yogalehrer, morgendliche Routine

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Seit genau 1 Jahr habe ich nun meine morgendliche Yogapraxis … wie geht es mir damit? Was hat es bei mir bewirkt? Hat sich etwas verändert?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Meine frühmorgendliche (wochentags um 5 Uhr, am Wochenende um 7 Uhr) Praxis hat sich soweit in meinen Tagesrhythmus „eingeschlichten“, so dass ich sie gar nicht mehr als etwas Besonderes wahrnehme. Meine Yogalehrerin hatte Recht, es muss so selbstverständlich werden wie Zähne putzen, Duschen, Tee trinken … erst dann ist es wirklich Yoga.

Doch, doch … es hat sich schon etwas bemerkbar gemacht. Ich atme tiefer, bewusster … alltäglicher Stress überfällt mich nun nicht mehr bzw. lässt er sich leichter „wegatmen“. Ich habe noch mehr gelernt, auf meinen Körper zu hören. Wie geht es ihm heute? Was braucht er heute? Letztes Jahr, am Anfang meiner Praxis hat er morgens gern nochmal gezwickt, mein Rücken war oft steif und ich brauchte die Praxis, um überhaupt warm und beweglich zu werden. Mittlerweile sind die Asana so selbstverständlich geworden, so dass der Atem wirklich fließen kann … ich genieße jede Minute nach dem Aufstehen, bin überhaupt nicht müde. Na gut, eine kommunikative Quasselstrippe am frühen Morgen werde ich niemals werden. Ich brauche einfach meine Ruhe, mag die erste Stunde einfach noch nicht reden. In der Woche ist das einfach, weil ich um 5 Uhr wirklich allein aufstehe und die erste Stunde für mich allein habe. Am Wochenende ist das schon schwieriger und bei einem der Wochenenden der Yogalehrerausbildung fällt es mir wirklich schwer, mich auf meine Kolleginnen einzulassen. Ich glaube aber, dass die das mittlerweile gemerkt haben und mir eine ruhige Ecke am Morgen gönnen …

Seit Januar habe ich auch noch die morgendliche Zungenreinigung und Ölziehen in die Routine eingebaut … auch das bekommt mir merklich gut. Meine Zunge war noch nie so rein wie in diesem Jahr. Wenn man darüber nachdenkt, was sich da über Nacht so ansammeln kann, bin ich froh, dass ich das nun morgens vor meiner ersten Tasse Tee oder Ingwerwasser beseitigt habe.

Ja, so sieht das aus. Ein Jahr ist wie im Flug vergangen … im November ist schon das letzte Yogalehrerwochenende für das erste Schuljahr und ab Januar bin ich dann in der „2. Klasse“. Ich freue mich nach wie vor wie Bolle, dass ich den Yogaweg gehe ❤

Namasté, Ihr Lieben.

Eure Steffi

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Kreativität in der Hektik des Alltags

20160904_105957Hallo Ihr Lieben,

ich bin schon wieder am Grübeln, ob dieser Blog weiterhin Sinn macht oder nicht. Ich muss mich momentan überwinden, hier öfter mal reinzuschauen und jetzt auch etwas zu posten … Ich habe einfach andere Dinge, die mich gerade mehr interessieren. Gerade wurde ich zu einem Blog-Award eingeladen und habe überhaupt keine Lust, die Fragen zu beantworten und auch nicht, weitere Leute zu taggen … hat sowas von Kettenbrief und die sind mir irgendwie zuwider. Ich schaue mal, denn die Anfrage war wirklich supernett und ich gehe vielleicht doch darauf ein.

Womit beschäftige ich mich momentan? Neben meiner Yogaausbildung, dem Job und noch einiger anderer Hobbies gehe ich gerade im Mandala-Zeichnen auf. Diese Art zu zeichnen beruhigt mich, erdet mich, gibt mir Raum für Ruhe und Zurückgezogenheit in der Hektik des Alltags.

Nebenher kann ich wunderbar Hörbücher hören und somit ein zweites Mal entspannen. Ich höre aktuell „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah und bin hin und weg von dieser Geschichte. Die Brutalität des 2. Weltkrieges war und ist mir immer bewusst, ich habe schon viel darüber gelesen. Doch diese Geschichte aus der Sicht zweier Schwestern im von den Nazis besetzten Frankreich ist tief berührend und ganz zauberhaft geschrieben. Ein absoluter Lese-/Hörtipp.

Hier sind ein paar Eindrücke von meinen Arbeiten in den letzten Wochen … ich zeichne u.a. runde Mandalas in verschiedenen Größen, verziere gern Briefumschläge und habe eigentlich sehr oft bzw. täglich einen Fineliner in der Hand. Meine Notizbücher sind an den Rändern entsprechend bekritzelt … Mandalas in Malbüchern ausmalen interessiert mich nicht die Bohne, ich zeichne sie lieber selbst. Die Muster fallen mir entweder spontan ein oder ich hole mir Inspirationen von Instagram und Pinterest.

In diesem Sinne ziehe ich mich jetzt wieder zurück 😉
liebe Grüße von Steffi