Preemie Quilts – Frühchenquilts 2016

DSC_0192Ich habe zuletzt diese beiden Frühchenquilts für die Gifhörnchen Gruppe abgegeben. Auch wenn ich momentan wegen meiner YLA nicht aktiv bei den Gifhörnchen bin, nähe ich doch weiter bei diesem Herzensprojekt von mir … Nähen für einen guten Zweck, mein Beitrag 🙂

Die Stoffe habe ich zum Teil vom Satwa Stoffmarkt in Dubai mitgebracht, zum Teil stammen sie aus der Gifhorner Stoffmühle. Alle Stoffe sind reine Baumwolle, für Füllung und Garn verwende ich ebenfalls nur 100% Baumwolle.

Ich fliege natürlich nicht extra zum Stoffe kaufen nach Dubai. Aber wenn ich meine in Abu Dhabi lebende, ebenfalls nähverrückte Freundin Nina besuche, fahren wir selbstverständlich zum Stoffe kaufen nach Dubai. Zu den Preisen sag ich jetzt mal nichts … nur soviel: ich kaufe, was in den Koffer geht. Auf dem Rückflug sind die Koffer bis an die Grenze gefüllt und das Handgepäck quillt über. Selbstverständlich für den Eigenbedarf und unterhalb der Einfuhrgrenze!

Die nächsten zwei Tops sind fertig, weitere in Planung. Es macht mir einfach Freude 🙂

Kreative Grüße von Steffi

Leider etwas verknitter *hüstel* …DSC_0187 Rückseite aus kuscheligem Baumwollflanell (Dubai, Satwa): ist der nicht süß?DSC_0185 Diesen Quilt habe ich aus Resten der Simon-Decke genäht. Die Rückseite ist aus Dubaistoff.DSC_0189 DSC_0190

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Sketchbook “daily drawing” … 365/365

DSC_0303 (2)Ich habe es geschafft und 365 Tage lang jeden Tag eine kleine Zeichnung in meinem kleinen Sketchbook zu hinterlassen … jetzt habe ich endlich mal die Bilder hochgeladen. Hhier ist eine Auswahl, für die, die es interessiert 😉

Damit ist ein Projekt abgeschlossen und ich widme mich wieder mehr den Zentangle Tiles, von denen in der Zwischenzeit jede Menge entstanden sind.

Kreative Grüße von Steffi

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Aufräumen – Raum schaffen – Loslassen #3

weniger ist mehr 01

Auf der Suche nach weiteren Inspirationen bin ich kürzlich auf diesen Blog von Christof Herrmann gestoßen. Interessanter Artikel … vor allem wegen der Liste, die ich mal für mich überprüft habe:

  1. Jage nicht dem Perfekten hinterher, sonder streben nach dem für Dich Optimalen.
    Für mich als kleine Perfektionistin eine echte Herausforderung. Ich schreibe sogar eine fast fertig beschriebene DIN-A4-Seite nochmal neu, wenn mir am Ende des Schriftstücks ein Fehler unterläuft … das hat mir früher in der Schule schon viel Zeit gefressen und es hat sich bis heute nicht geändert. Daher werde ich den 1. Tipp gleich mal verinnerlichen.
    Mantra: Es muss nicht immer perfekt sein!!
  2. Mache eine einmonatige Konsumdiät, in der Du ausschließlich lebensnotwendige Dinge wie Nahrungsmittel kaufst. Es wird Dir an nichts fehlen. Anstelle Geld für ein Konzert auszugeben, machst Du selbst Musik. Anstelle Klamotten zu kaufen, wirst Du in Deinem aus allen Nähten platzenden Kleiderschrank fündig. Anstelle mit der Familie gefangene Tiere im Zoo anzuschauen, geht es in die Natur.
    Das setze ich seit Januar 2016 bereits relativ erfolgreich um … ist nicht ganz einfach, da ich gerade eine Yogalehrerausbildung begonnen habe und noch Bücher, Material etc. benötige … aber ich überlege momentan wirklich immer sehr genau „Brauche ich das wirklich?“
  3. Hast Du durch die Konsumdiät Blut geleckt? Dann trenne Dich einen Monat lang täglich von zehn Dingen. Wenn Du das Experiment verlängerst, hast Du nach anderthalb Jahren 5.555 Dinge verkauft, verschenkt, gespendet und entsorgt.
    Diese Challenge ist mir direkt ins Auge gesprungen und ich habe sofort damit begonnen. Start 10.03.2016
  4. Gleiche Dinge am gleichen Ort aufbewahren. Die T-Shirts in die Schublade, das Werkzeug in den Werkzeugkasten, Kontoauszüge in den Bankordner, Bücher ins Regal … Das hat gleich mehrere Vorteile: Erstens findet man Dinge schneller. Zweitens behält man den Überblick, was man alles besitzt, und kann unnötige Käufe vermeiden. Drittens ist man jederzeit bereit zum Ausmisten.
    Oh je, ich muss noch mehr aufräumen!! Steht ganz oben auf der To-Do-Liste 🙂
  5. Apropos Ausmisten: Warum kommen wir im Urlaub mit einem Waschbeutel aus, horten aber zuhause Kosmetika, als würden wir eine Drogerie eröffnen wollen? Der Leitfaden von Christof Entrümpeln leicht gemacht hilft auch im Badezimmer für Ordnung zu sorgen.
    CHECK!! 🙂
  6. Um nach dem Ausmisten nicht wieder mit dem Horten anzufangen, kann man sich an folgende Regel halten: Für jeden Gegenstand, der in die Wohnung kommt, verlässt ein anderer die Wohnung.
    CHECK!! 🙂
  7. Wie viele Geräte besitzt Du, mit denen Du ins Internet gehen kannst? Vor ein paar Jahren waren es meist nur PC oder Laptop. Heute verbinden sich auch Tablets, Smartphones, Fernseher, MP3-Spieler und Autos mit dem weltweiten Web. Sich von dem einen oder anderen Gerät zu trennen, kann das Leben vereinfachen.
    Schwierig, da mein Mann und ich die Geräte im Haushalt gemeinsam nutzen.
  8. Deinstalliere alle Computerprogramme und Smartphone-Apps, die Du seit einem Jahr nicht mehr verwendet hast.
    Besser: Facebook, Twitter deaktiviert … was für ein Zeitgewinn 🙂
  9. Notiere alle E-Mail-Adressen, unter denen Du privat und geschäftlich erreichbar bist. Wenn es mehr als drei sind, ist es wahrscheinlich, dass Du ohne Probleme ein E-Mail-Konto auflösen kannst.
    CHECK!! 🙂
  10. Schreibe mal wieder einen Brief. Man braucht dafür Papier, einen Stift, einen Umschlag und eine Briefmarke (Hinweis: die DM-Briefmarken sind seit 2002 nicht mehr gültig). Als Senden-Button fungieren die gelben Kästen, die in den Städten herumhängen.
    CHECK!! Ich bin eine der wenigen Menschen, die noch echte Postkarten zum Geburtstag an ihre Freunde sendet. Manchmal bekomme ich dann auch eine 🙂
  11. Lebe einen Tag lang ohne Energie und Elektrizität. Du wirst ohne Wecker aufwachen, Dich an einem Bach waschen, von Angesicht zu Angesicht kommunizieren, lesen statt fernsehen, gehen oder radeln statt fahren, Rohkost essen und andere ungewöhnliche Sachen machen.
    Hui, kann ich das? Für später mal …
  12. Bitte Deine Geburtstagsgäste keine Geschenke mitzubringen. Stelle stattdessen einen Korb auf, in dem jeder Geld legen kann, das danach einer sozialen Einrichtung gespendet wird.
    Sehr geile Idee, werde ich ab sofort so machen. Ich hatte an ein Spendenkonto gedacht, das mit dem Körbchen finde ich noch viel besser.
  13. Mache keine Schulden bzw. versuche möglichst schnell schuldenfrei zu werden. Schulden machen das Leben kompliziert und sind Freiheitsräuber.
    Tja, dann muss ich wohl die ETW verkaufen 😉
  14. Weniger ist mehr, auch in Sachen Versicherungen. Meiner Meinung nach reicht es aus, die existenzbedrohenden Risiken abzusichern. Welche das sind hängt von der jeweiligen Lebenssituation, von Familienstand und Besitz ab. Ich habe eine Krankenversicherung, eine Haftpflichtversicherung und eine Hausratversicherung, für die ich zusammen derzeit 100 Euro pro Monat zahle.
    CHECK!!
  15. Kündige alle Abos von Magazinen und Zeitungen, die Du nicht regelmäßig liest. Ich habe mich in den letzten Jahren peu à peu von fünf Abos getrennt. Wenn mich doch einmal eine Ausgabe interessiert, kaufe ich sie am Kiosk.
    CHECK!! 🙂
  16. Anstelle mit dem Auto in den Stau und dann in den Süden zu fahren oder einfach unbewusst in die Ferne zu jetten, kann man auch in unseren Breitengraden Urlaub machen. Wie wäre es, mit dem InterRail-Ticket Mitteleuropa zu bereisen, auf dem Rad von der Haustüre aus das eigene Bundesland zu erkunden oder zu Fuß von Salzburg nach Triest zu gehen?
    Frühjahr: Nordsee, Sommer: Allgäu … allerdings Anreise mit dem Auto (uupsi, das ist verbesserungswürdig)
  17. Konzentriere Dich auf nur eine Sache. Statt zu arbeiten und dabei ein aufgewärmtes Fertiggericht zu essen, während im Hintergrund der Radio dudelt, erledige lieber Deine Arbeit, koche danach ein gesundes Gericht, esse es in Ruhe und höre schließlich mit Freude Musik. Dieses Vorgehen ist der erste Schritt den Alltag achtsamer zu erleben.
    Ich gebe mir Mühe!! Auf meiner Liste ganz oben.
    Fertiggerichte gibt es bei uns überhaupt nicht, bei uns wird vegan selbst gekocht. Leider guckt mein Mann beim Essen gern TV. Wenn ich alleine bin, dann koche und esse ich ohne Musik/TV.
  18. Lass Deine Gedanken schweifen und nehme von ihnen Notiz. Versuche sie nicht zu kontrollieren oder zu beurteilen. Es geht nicht darum, alles im Griff zu haben, sondern achtsam zu sein.
    Gute Idee … ich arbeite weiter an meiner Meditationspraxis. Es ist schwer, den Affen-Geist zu beruhigen.
  19. Was hat Dich in letzter Zeit existenziell glücklich gemacht? Sachen kaufen oder Sachen machen? Materielles oder Menschen?
    Definitiv: Sachen machen! Menschen!
  20. Verbringe eine Nacht in der freien Natur und entdecke dabei die Sinnlichkeit des Einfachen.
    Oh, wie gern … ich habe kein Zelt. Das klingt nach einer guten Idee …
  21. Erstelle einen Essplan mit Einkaufsliste und besorge möglichst alle Lebensmittel in einem Geschäft. Bei uns ist es meist ein Biomarkt, in dem es viel regionales Obst und Gemüse gibt.
    CHECK!! 🙂
  22. Ernähre Dich möglichst oft rein pflanzlich. Vegane Ernährung ist nicht kompliziert, auch wenn Fleischesser gerne das Gegenteil behaupten. Auf Einfach bewusst veröffentlicht Christof regelmäßig vegane Rezepte für Gerichte, die mit wenigen Zutaten schnell zubereitet werden können.
    CHECK!! Vegan seit 2012 🙂
  23. Trinke mehr Leitungswasser. Minimalistischer kann man den Durst nicht stillen. Kaffee & Tee, Schorle & Cola, Weizen & Co. sind Genussmittel.
    CHECK!! 🙂
  24. Bei glücklichen Menschen fand ich immer als Grund tiefe Geborgenheit, spontane Freude an den kleinen Dingen und eine große Einfachheit.“ sagte der belgische Ordenspriester und Schriftsteller Phil Bosmans. Auch andere Glück-Zitate zeigen wie nah Einfachheit und Glück beieinander liegen.
    „Das wahre Glück ist: Gutes zu tun.“
    (Sokrates, griechischer Philosoph, 479 v. Chr. – 399 v. Chr.)
  25. Dieser ist von mir: Lass los! Von den Dingen, von Gewohnheiten, von negativen Menschen, von Zeitfressern … das habe ich mir für 2016 ganz fest vorgenommen!

Ich danke Christof für seinen wunderbaren Artikel, der mich zu meinem Blogpost inspiriert hat.

Herzliche Grüße von Steffi

Aufräumen – Raum schaffen – Loslassen #2

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Das Thema Loslassen, Aufräumen und damit mehr Lebenszeit gewinnen nimmt immer mehr Fahrt auf … heute habe ich tagsüber erst mal die Facebook App von meinem Smartphone gelöscht. Man schaut ja doch immer wieder drauf, wenn die kleine rote Zahl Neuigkeiten ankündigt. Ich kann sowas schwer ignorieren. Also, aus den Augen – aus dem Sinn. Mittagspause schon mal ohne Facebook verbracht 😉

Jetzt werde ich dann einen weiteren, tieferen Schnitt durchziehen. Ich werde meinen Facebook Account, den ich seit 8 Jahren regelmäßig pflege, besuche und mit mehr oder weniger sinnlosen Posts vollpumpe, deaktivieren!! In der letzten Zeit hatte ich immer mehr das Gefühl, dass da wirklich nur noch Dünnes, Sinnfreies, oft auch Beleidigendes, Doofes geschrieben wurde und es mir meine Zeit und Kraft raubt, diesem ganzen oberflächlichen, schwachsinnigen, gelogenem, vom Marketing beeinflussten Kram zu folgen. Nachdem ich mit ein paar Leuten gesprochen habe, die in den letzten Monaten Facebook ebenfalls den Rücken gekehrt haben, steht mein Entschluss fest. Nun ja, so ganz habe ich es mir vor wenigen Minuten doch nicht getraut … das Konto ist jetzt erst mal  deaktiviert. Mal sehen, ob ich demnächst dann noch den letzten Schritt mache und alles lösche.

Bei Instagram und Pinterest werde ich vorerst noch bleiben, weil ich mir einfach gern mal zwischendurch schöne Fotos ansehe … aber auch da ist die letzte Entscheidung noch nicht gefällt, denn auch diese Netzwerke sind – ehrlich betrachtet  nicht lebensnotwendig. Für mich dienen sie jedoch der Inspiration. Schauen wir mal. Vom Twitter-Account trenne ich mich leidenschaftslos, habe dieses Netzwerk nie wirklich verstanden.

Ja, und dann wäre da noch dieser Blog … ich schreibe ja sehr wenig, die Follower sind auch noch im zweistelligen Bereich. Also, wozu bloggen? Weil es von 86 Followern vielleicht gelesen wird? Warum mache ich das überhaupt? Weil ich gern schreibe, ok, aber das kann ich auch in einem Tagebuch, das nicht im Internet veröffentlicht ist. Dazu werde ich mir noch ein paar Gedanken machen und überlegen, wie es mit diesem kleenen Blögchen weiter geht.

Also, jetzt sind die sozialen Netzwerke dran … für mehr Lebenszeit, für mehr Lebensqualität!

Herzliche Grüße von Steffi