Aufräumen – Raum schaffen – Loslassen #1

Akkordeon 04

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit den Themen „Konsum reduzieren“, „Ausmisten“, „Raum schaffen“, „Loslassen“ … das durchzieht sämtlich Lebensbereiche.

Menschen: die mir nicht gut tun, lasse ich los, befreie mich von deren negativer Energie. Wozu mich damit belasten? Wahre Freunde tun gut, und das sind eher wenige. Check

Lebenszeit: hier wird es schon schwieriger. Die wenige Freizeit sinnvoll nutzen. Das bedeutet für mich, weniger Fernsehen, weniger Social Media, weniger Termine im Kalender. Das Fernsehen nervt mich mittlerweile total, jedenfalls das tägliche Programm. Lieber schaue ich eine gute DVD und schalte danach ab. Da ich aber nicht alleine zuhause wohne, läuft die Glotze doch öfter, als mir lieb ist. Da heißt es „Kompromisse schaffen“ oder halt den Raum verlassen. Lieber ziehe ich mich mit einem guten Buch zurück, als den Abend vor der Glotze zu versacken. Weniger Social Media … jaaaa, hier wird es jetzt haarig. Da ich ja blogge und auch gern im Internet herumsurfe, um tolle Blogs zu entdecken und mich über alles mögliche zu informieren, ist das schon schwieriger. Schon länger überlege ich, mal eine längere Facebook-/Instagram-/Pinterest-Pause einzulegen. Da muss ich aber noch an mir arbeiten.
Weniger Termine … auch so ein Thema. Momentan versuche ich, die Woche über nicht mehr als 2 Verabredungen einzuplanen. Dazu kommt ja noch Sport und Yoga. Zwischendurch brauche ich einfach mal Pausen. Diese Terminplanung klappt schon ganz gut. Man muss halt öfter einfach NEIN sagen. Check

Räume: hier geht es seit einiger Zeit schon richtig gut los. Ich räume Zimmer für Zimmer auf. Miste aus, lasse los, gebe Vieles weg. Aktuell trenne ich mich von meinen Musikinstrumenten, die seit einigen Jahren in der Ecke einstauben. Ich habe einfach keine Lust und Zeit zum Üben und dann hat es wenig Sinn, diese Instrumente verkümmern zu lassen. Habe sie heute in diversen Foren zum Verkauf angeboten und bin gespannt, wann ich wieder eine Ecke mehr Freiraum geschaffen habe. Wer Interesse hat, findet die Klarinette und das Akkordeon bei eBay-Kleinanzeigen oder als Aushang in der Musikschule in Gifhorn. Gern könnt Ihr zum Probespielen vorbeikommen. Check

Schränke: ich habe meinen Kleiderschrank rigoros ausgemistet und es ist so ein gutes Gefühl, endlich Platz im Schrank zu haben. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, nur noch Sachen zu kaufen, wenn ich wirklich etwas brauche. Heißt z.B., eine neue Hose gibt es nur, wenn eine andere kaputt geht. Check

Küche: Hier wird auch gerade konsequent aufgebraucht. Nur frische Sachen wie Obst und Gemüse kaufen wir dazu. Ansonsten wird aus den Vorräten gekocht, bis endlich wieder Platz für neue Zutaten da ist. Der Gewürzschrank ist aufgeräumt, sortiert und ich habe endlich einen Überblick, was da alles so geschlummert hat. Das Kochen macht viel mehr Spaß, wenn man nicht mehr wühlen muss. Ich hoffe, dass wir den Bestand an Vorräten weiter reduzieren können. Ich gehe nur noch mit Einkaufsliste los und prüfe vorher genau, ob das Benötigte nicht doch noch irgendwie in einer Ecke schlummert.

Ich liebe das Gefühl, wenn ich wieder freie Räume geschaffen habe. Gern lese ich dazu diverse Blogs oder Bücher.

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Es geht weiter. Ziel ist es, mich von allem unnötigen Ballast zu befreien … mehr Platz für die wichtigen Dinge im Leben. Glück, Frieden, Ruhe, Raum.

Liebe Grüße von Steffi

 

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4 Gedanken zu „Aufräumen – Raum schaffen – Loslassen #1

  1. Hallo Steffi,

    das ist eine schöne Aufstellung und ich finde kleine Veränderungen bringen auch schon viel. Wir schauen seit Jahren kein Fernsehen mehr und ich vermisse nichts.

    Liebe Grüße,
    Maren

  2. Yo so ähnlich läuft das bei mir auch grade – jede oder jede zweite Woche ein Zimmer…und wenn ich fertig bin von vorne jedes mal ein Stück tiefer 😀 und auch sonst finde ich da einige Parallelen, tut voll gut finde ich

  3. ja, wenn man das erst mal begriffen hat, dass besitz auch belastet, ist es herrlich befreiend weniger zu brauchen.
    auch ich bin seit ca. einem halben jahr beim gründlichen ausmisten. und ganz plötzlich braucht man auch weniger schränke 😉

  4. Hallo Steffi – Schwester im Geiste! War gerade in München-Stadt – nix Unnötiges gekauft- musste 2 Geschenke besorgen – für Leute, die mit Selbstgemachtem nichts anfangen können – in der Sonne gesessen – die freie Zeit genossen – über den Viktualienmarkt ohne Einzukaufen – LUXUS – LESS IS MORE!

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