sababa – der hummus himmel

Dieser Laden ist für den nächsten Berlinbesuch vorgemerkt … Ich liebe Hummus!!

irgendwoanderspree

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ich bin süchtig. das gebe ich ganz offen zu. süchtig nach hummus (kichererbsenbrei). deshalb liebe ich auch das israelische restaurant, oder eher den imbiss, sababa. in dem kleinen sympathisch eingerichteten laden in der kastanienallee wird hummus in allen varianten serviert: mit ganzen kichererbsen obendrauf, mit aubergine, mit pinienkernen, …

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die speisen sind übewiegend vegetarisch und vegan und kosten zwischen 4,- und 9,50 euro. der hummus ist warm und frisch und einfach perfekt, wirklich.

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wie die israelische küche es so an sich hat, lebt sie von vielen verschiedenen einflüssen, insbesondere dem arabischen. der gurke-tomate-minze-salat heißt bei sababa deshalb auch peace salad.

das beste überhaupt: hausgemachte lemonana und waste of time (warmer paprika-auberginen salat auf hummus). wow!

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für alle, die mit ein paar hebräisch-kentnissen punkten wollen:

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guten appetit heißt übrigens beteavon 😉

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das essen dort kann man auch mitnehmen und manchmal gibt es auch einen…

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Veganes Schlemmerwochenende in Berlin

DSC_0263Hach, war das herrlich .. wir waren wieder mal in Berlin!! Ist die bunte Multikultistadt zu jederzeit eine Reise wert, so ist es am Pfingstwochenende immer ganz besonders bunt in der Hauptstadt. Dann findet der Karneval der Kulturen statt und rund 190 Länder feiern mit und stellen sich und besonders ihre landestypischen Leckereien vor. Ich – jetzt seit fast 3 Jahren Veganerin – schaue da natürlich besonders auf die veganen Stände. Also, zunächst bekommt man in Berlin an so ziemlich jeder Ecke leckere vegane Falafel, man verhungert also nicht, und es gibt zahlreiche vegetarische/vegane Restaurants, die sich leicht mit der App Happy Cow finden lassen … Vorstellen möchte ich Euch heute den alternativen Laden Yoyo Foodworld in der Gärtnerstraße in Friedrichshain mit extrem leckeren Burgern und das Satyam in der Goethestraße in Charlottenburg.

Yoyo Foodworld sieht von außen und na ja auch von innen ziemlich rumpelig aus, aber davon darf man sich nicht täuschen lassen. Das Personal ist super freundlich und bereitet frische Burger und klasse selbstgemachte (!) Pommes zu. Leeecker, ein absoluter Topptipp für jeden Berlinbesucher. Ok, System of a down im Hintergrund muss man mögen, aber die Lautstärke war wirklich erträglich und irgendwie war es lustig zu der harten Musik zu essen 😉

YoYo Foodworld YoYo Foodworld 01Das Satyam war ein besonders schönes Erlebnis. Eine Wahnsinnskarte mit vielen vegetarischen Gerichten, die auch alle alternativ vegan angeboten wurden und jeder Menge Veganem. Ich hatte die vegane Platte mit Dal, Spinat mit Tofu (Topptipp!!!), Kichererbsen und Gemüse (sehr scharf), dazu gab es Reis und Salat und das gerade mal für € 7,90. Franco hatte einen leckeren Kokos Reis mit Cashewkernen, einer Linsensoße und einem Kokos-Knoblauch-Dip. Auch sehr lecker. Hätte ich gewusst, wie köstlich der Spinat ist, hätte ich davon eine komplette Portion mit Reis genommen und sonst nix. Ich muss diese Woche unbedingt Spinat mit Tofu machen!!! Perfekt … dazu war das Personal super aufgeschlossen, sehr freundlich und flink wie ein Wiesel. Die kleine Inderin hat den proppevollen Laden sehr professionell bedient und dabei hat sie immer gelächelt. Respekt!!

Satyam01Samstag Mittag sind wir dann in die Markthalle 9, um dort Freunde zu treffen und sind auch dort wieder auf diverse vegane Köstlichkeiten gestoßen. Hach, wenn es doch überall so wäre, dann müsste man sich unterwegs keine Gedanken mehr machen, wo man etwas leckeres essen kann. In der Markthalle gibt es die unterschiedlichsten Stände, u.a. den veganen Stand „Sun Day Burgers“ … dort habe ich einen köstlichen Burger (VK-Brötchen, gebratener Tofu, frischer Spinat, Sprossen, rote Beete, Tomate, Gurke + 3 leckere Soßen: Erdnuss, Chili und Mangochutney) gegessen und dazu einen leckeren Drink (Gurke, Spinat, Apfel, Minze, Ananas) genossen. Leider habe ich vergessen, Fotos zu machen :-/ … man sitzt dort gemütlich inmitten der ganzen Stände, jeder kann sich sein Essen holen … alles ganz locker und easy, Berlin halt 😉

SunDayBurgers02 SunDayBurgers01Sonntag haben wir uns dann aufgemacht zum Karneval der Kulturen und die Fressmeile war für Veganer eine wahre Fundgrube … mei o mei, wenn ich doch immer das Problem der Auswahl hätte, wenn wir unterwegs sind. Ich habe ich für einen köstlichen veganen Malawach entschieden, danach gab es ein Mango-Kokos-Eis und als Drink zwischendurch einen frischen Apfel-Gurke-Spinat-Drink. Wow, für mehr war kein Platz im Magen 😉

Hier ein paar Eindrücke von der Fressmeile … zum Umzug haben wir es nicht geschafft, den haben wir uns abends auf RBB angeschaut, irgendwie rannte die Zeit in Berlin und es war schnell wieder Zeit für den Heimweg.

DSC_0262KdK01DSC_0263DSC_0236 DSC_0235 DSC_0237 Malawach01DSC_0275 DSC_0272 DSC_0264Fazit: Als Veganer in Berlin? Perfekt, nicht umsonst hat die Stadt mal den Titel „Veggiefreundlichste Stadt Europas“ bekommen.

Enttäuschend war das Frühstück im Motel One … angeblich jetzt mit veganfreundlichem Frühstück, aber für 9,50 € hatte ich mehr erwartet als Fertigschnittobst inkl. Granny Smith (bäh), Sojadrink, Brötchen und Marmelade. Ich habe schließlich Müsli mit Obst und Sojadrink gegessen. Ob das angebotene Müsli wirklich vegan war, weiß ich nicht 100%ig, aber ich will dem Personal mal glauben … das Frühstück war jedenfalls vorwiegend omnilastig. Das Hotel buchen wir wohl nicht wieder bzw. werden dann nicht dort frühstücken.

Vegane Grüße – wieder aus der Heimat – von Steffi

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