„Grüne“ Mode, vegane Mode ^.^

Aufgeweckt durch eine TV-Sendung, habe ich das Buch von Kirsten Brodde „Saubere Sachen“ gelesen und bin nun immer auf der Suche nach „Sauberen Sachen“. Gar nicht so einfach, wenn man nicht im Internet bestellen möchte. Hier in Gifhorn gibt es lediglich 1 Boutique, die biologische Kleidung anbietet. In BS und WOB habe ich noch nichts Vergleichbares gefunden, halte die Augen aber offen.

Da ich mich für die vegane Ernährungsweise entschieden habe, möchte ich in Zukunft auch auf Leder, Seide, Wolle etc. verzichten. Nicht ganz einfach, aber – mit ausreichend gesammelter Info und Erfahrung – sicherlich machbar. Da muss man aber wohl wirklich über das Internet gehen. Ich wüsste nicht, wo man hier in der „Beauty-Provinz“ vegane Schuhe und Taschen kaufen könnte. Bis jetzt habe ich diesen Online-Shop gefunden.

Grün/biologisch mit Kleidung umgehen heißt für mich aber auch, jetzt nicht alles gleich wegzuwerfen, sondern die alten Sachen so lange zu tragen, bis sie ihren Dienst quittieren können 😉

Wie immer bin ich dankbar für Tipps und Links 🙂

Hier bin ich schon fündig geworden:

Peta ist da ja sehr kampfbereit unterwegs und gibt auf der Website wertvolle Tipps!
Link zur Liste vom Deutschen Tierschutzbund e.V.

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Vegane Brownies am TdDE ^.^

Dass vegan lecker ist, beweisen u.a. die Rezepte von Björn Moschinski. Ich habe die tollen Brownies letztens in Berlin in seinem Restaurant Kopps gegessen und sie heute aus seinem Kochbuch nachgebacken.
Zu den Brownies gibt es vegane Soya-Sprühsahne … die schmeckt ganz gut, aber ich warte sehnsüchtig auf die Lieferung von Vegan Wonderland mit der Hulala-Sahne  😉

 

Einzige Abweichung zum Rezept im Buch. Ich habe statt 170 gr. Kakaopulver nur 125 gr. genommen, weil nicht mehr in der Packung war. Schmeckt trotzdem sehr gut B-)
Wer das Rezept haben möchte, schreibt mir bitte eine persönliche Nachricht, weil ich nicht sicher bin, ob ich das Rezept hier veröffentlichen darf 😉

 

Schleckergrüße von Steffi

Weltvegetariertag am 1. Oktober … mein neuer Weg

Ich möchte den Weltvegetariertag zum Anlass nehmen, um Euch zu sagen, dass ich es nun endlich geschafft habe und über einen langen Weg bei der veganen Lebensweise angekommen bin … und gleich vorne weg: Mir geht es so gut wie nie und ich bin froh und glücklich, mich für diesen Weg entschieden zu haben!!!

Wie bin ich dazu gekommen, dazu muss ich etwas ausholen: von 1994 bis  Anfang 1999 habe ich mich schon einmal rund 4 Jahre völlig vegetarisch ernährt und mir ging es damals relativ gut. Ich war noch nicht so bewandert mit dem Kochen und habe damals sicher noch denen einen oder anderen Fehler gemacht bzw. mich nicht vollwertig genug ernährt. 1999 bin ich auf die blöde Idee gekommen, doch mal wieder Fleisch zu essen. Vllt. war der Druck von außen zu hoch? Vllt. habe ich mich damals noch beeinflussen lassen? Ich habe keine Ahnung und bereue es, nicht durchgehalten zu haben.

Schon seit einigen Jahren versuche ich immer wieder, auf Fleisch zu verzichten. Leider ohne großen Erfolg, mir fehlte der rechte Antrieb und die Überzeugung, ich war „zu bequem“ …

Vor einigen Monaten wurde ich wieder aufmerksam. Angespornt durch eine 100%ig vegane Kollegin und eine Freundin, dich sich mit dem Thema der gesunden Ernährung ernsthaft befast, dachte ich mir „DAS KANN ICH AUCH!!“ – „ICH WILL DAS AUCH!!“ … Obwohl, den ersten Anstoß zum Nachgeben hat mir 2011 schon mein Arzt gegeben. Bei einem Routine-Checkup sagte er „Na, Ihre Leber fängt auch schon an, sich zu verfetten!“ … „Waaaaas?“.  Schon damals begann ich, auf viele tierische Fette zu verzichten, ernährte mich zum größten Teil vegetarisch, nur auf Feiern und Auswärts gab ich – mangels Alternative – immer wieder nach. Ja .. und dann, wie am Anfang schon erwähnt, tauchen plötzlich in meinem Umkreis Personen auf, die sich ernsthaft mit dem Thema befassen bzw. es bereits vollkommen leben. Nicht vegetarisch (hier sind noch Milchprodukte und Eier erlaubt) sondern vegan … War das möglich? Auch für mich? Ich war skeptisch und fing an mich zu erkundigen. Ich las Bücher, googelte im Netz und sprach viel mit o.g. Leuten.

Ja, und dann kam Dr. Rüdiger Dahlke und mit ihm sein Buch PEACE FOOD. Die Qualen der Tiere in der Massentierhaltung waren mir nicht neu und schockten mich nur erneut … das Leid der Milchkühe und der Hühner, auch das war mir nicht unbekannt. Ich habe versucht, alle diese tierischen Produkte Bio zu kaufen und mir damit ein reines Gewissen zu machen. Doch der eigentliche ausschlaggebende Punkt für mich war DIE GESUNDHEIT!!! Durch die vegane Ernährung sollte ich mein Gewichts- und Blutfettproblem (gute 16 kg, Triglycerin 160,4 (sh. medizinische Bedeutung) doch wohl in den Griff bekommen? Beides belastet mich seit Jahren und ich war unglücklich mit der Situation.

Während des Lesens von PEACE FOOD habe ich schon auf sämtliche Fleischprodukte verzichtet und am Ende war es dann soweit … ich begebe mich ab sofort auf den veganen Weg!!! Wie er verläuft und wie sich mein Körper verändern wird, das werde ich hier berichten. Wer mag, kann den Blog weiter verfolgen …

Die ersten Fakten: -1,7 kg nach 3 Wochen strikt vegetarischer Ernährung, bessere Gesamtkonstitution nach ersten veganen Gehversuchen … nun ja, und auch im Verdauungstechnischen ist alles im grünen Bereich. Die Zeiten der elendigen Verstopfungen ist endlich vorbei 🙂

Wer nun meint, sich hier äußern zu müssen, um ggf. seinen Fleischkonsum zu rechtfertigen oder mich um Rechtfertigung für meinen veganen Weg zu bitten. Bitte schön, ich hoffe auf eine ernstgemeinte, sachliche und faire Diskussion. Beiträge wie teilweise bei Youtube und in anderen Foren werde ich nicht tolerieren. Ich würde mich über neue Leser aus der veganen Welt freuen und hoffe auf regen Austausch.

Hier sind die Bücher, die mich in den letzten Wochen begleitet und mich bei meiner Entscheidung unterstützt haben.

Ich hoffe auf viel Verständnis und haufenweise Nachahmer … Eure Steffi

Edit: Wer sich jetzt fragt, ob sich das vegane Leben nur auf die Ernährung begrenzt oder ob ich 100%ig vegan leben möchte. Wenn es soweit ist, möchte ich komplett vegan leben. Heißt, ab sofort werden keine Lederschuhe, keine Ledertaschen, keine Kosmetik mit tierischen Inhalten oder Tierversuchen, keine Seide, keine Wolle gekauft  … d.h. aber nicht, dass ich alle Produkte, die jetzt in meinem Schrank hängen, wegschmeiße. Das empfinde ich als Verschwendung. Diese Sachen werden entsorgt, wenn sie „das Zeitliche gesegnet haben“ … Was sind vegane Schuhe? Antwort gibt es z.B. hier … ich denke, dass man sich über alles gut informieren kann. Die Tiere und die Umwelt werden es danken 🙂