Yogastunde vom kriechenden Hund zum schwebenden Fisch B-)

Heute musste ich mich wirklich zur Yoga-Stunde quälen … irgendwie hatte ich letzte Nacht nicht so gut geschlafen, oder das lange Fußballspiel meiner Lieblingsmannschaft war doch zu spät für mich. Nun ja … aufgerafft und mitgemacht.

Am Anfang fiel es mir schwer, mich zu konzentrieren. Mir war kalt und ich hatte leichte Kopfschmerzen … doch nach den 15 Minuten Entspannung ging es mir schon besser. Nach leichten Atemübungen, Kobra- und Heuschreckenvarianten ging es dann an die Hauptaufgabe dieser Stunde. Der Schulterstand … Helga, unsere Lehrerin machte das ganz fix mal vor und es sah bei ihr sehr einfach aus. Nun ja, dann ran … habe ich noch nie gemacht.

Zuerst der halbe Schulterstand bzw. erst mal nur die Beine nach oben, Hände unter den Po und hoch mit dem Buckel. Das ging ja noch … dann der richtige halbe Schulterstand, da musste Helga bei mir zuerst nachhelfen. Als ich aber erst mal „oben“ war, konnte ich die Position gut halten. Hui, kann ich mich weiterwagen? Und „hopp“, hoch die Beine und den Rücken strecken … jaaa, ich habe es ALLEIN geschafft und fand die Position im Schulterstand fantastisch!! Man fühlt sich wieder am Boden zurück herrlich befreit … Nun noch in den Pflug, das ist zuerst der halbe Schulterstand, dann „klappt“ man die Beine nach hinten und streckt die Hände am Boden in die andere Richtung. Hui, das war anstrengend. Geübte können mit den Füßen den Boden hinter ihrem Kopf berühren. Das will ich auch, konnte ich als Kind doch auch mal … ich werde daran arbeiten. Diese Übungen heute haben gut getan. Sie waren so anspruchsvoll, dass ich gar nicht mehr nachdenken konnte. Ich war voll konzentriert und die Kopfschmerzen hinther wie weggeblasen.

Als Gegenübung dann der Fisch … selbst diese komplizierte Übung habe ich dann geschafft.

Bilder von der Yogastunde gibt es nicht. Wer wissen möchte, wie die Übungen im einzelnen aussehen, guckt am besten bei Google

Leute, ich liebe Yoga … *uff*

Im Mai 2012 gelesen

Der Mai war mein schwächster Lesemonat seit Jahren … normalerweise lese ich so 5 – 8 Bücher im Monat. Tja, der neue Blog zollt seinen Tribut, ich habe etwas viel Zeit im Internet verbracht 😉

Im Mai gelesen:

1. Marianne Fredriksson, „Simon“ – 413 Seiten
2. Kim Edwards, „Die Tochter des Fotografen“ – 540 Seiten

Im Mai gehört:

3. Sabine Thiesler, „Nachtprinzessin“ – 15 Stunden, 24 Minuten (ungekürzt) – gelesen von Sabine Thiesler

Rezie: „Die Tochter des Fotografen“ von Kim Edwards

Kim Edwards – „Die Tochter des Fotografen“
Taschenbuch: 540 Seiten
ISBN: 978-3746624440

Kurzbeschreibung (Amazon)

„Ein Roman zum Bewundern, Betrauern und Begeistertsein.“ BamS Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr das Kind genommen wird? Schmerzhaft und schön erzählt Kim Edwards die Schicksalsgeschichte einer Familie. Sie berichtet von Trennungen und Neuanfängen und der erlösenden Kraft der Liebe. „Die Tochter des Fotografen“ ist ein überwältigendes Epos über das Lebensglück und Lebensleid. Der Roman war in den USA der Erfolg des Jahres, wochenlang stand er auf Platz 1 der Bestsellerlisten.

Über den Autor (Amazon)

Kim Edwards’ Roman „Die Tochter des Fotografen“ war ein internationaler Bestseller und in den USA eines der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahre. Für ihren Erstling „Der Hibiskushimmel“ wurde die Autorin vielfach ausgezeichnet. Sie lebt in Lexington und unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of Kentucky.

Meine Meinung

Ein Buch, das bewegt … das Glück oder Unglück einer Familie wird festgelegt, durch eine einzige Entscheidung im Jahre 1964. Nämlich, als Dr. Henry sich entscheidet, seine gerade mit Downsyndrom geborene Tochter der Krankenschwester zu geben und sie zu bitten, das Baby in ein Heim zu bringen. Seiner Frau, die betäubt ist, erzählt er später, das Kind wäre bei der Geburt gestorben. Das Leid von Nora, der Mutter, ist so groß, dass sie den Verlust nie überwinden wird. Ihr Sohn, Alex, leidet sein ganzes Leben unter dieser Lüge und der Distanz zwischen den Eltern. Er wächst in dem Glauben auf, dass seine Schwester tot ist. Der Verlust steckt in ihm, nur über seine Musik kann er die Trauer überwinden …

Caroline, die Krankenschwester, bringt es nicht übers Herz, das süße Baby in dem grauenvollen Heim abzugeben. Sie gibt das Kind als ihr eigenes aus und lebt in weiter Entfernung zur eigentlichen Familie ihr eigenes Leben.

Niemand in diesem Roman ist wirklich glücklich, vor allem nicht Dr. Henry, der den Verlust der Tochter in seinem Hobby, dem Fotografieren kompensiert … alle sind auf der Suche nach dem Verlorenen in sich. Sehr traurig und melancholisch geschrieben, folgt man gebannt dieser Geschichte und hofft die ganze Zeit, dass jemand die Wahrheit sagen wird. Doch, ob das der Fall sein wird, verrate ich hier nicht.

Wer sehr glücklich ist, ist Phoebe, das Mädchen mit dem Downsyndrom. Sie denkt, Caroline ist ihre Mutter. Sie wächst behütet und mit einer für sie kämpfenden Caroline auf und meistert dieses – für uns aussenstehende – sehr schwere Leben. Doch ist es das wirklich? Wer kann sagen, ob jemand mit einer geistigen Behinderung glücklicher oder nicht glücklicher ist? Niemand …

Mir hat das Buch gut gefallen. Abzug gibt es für das etwas blöde Ende … mit der Auflösung. Welche, müsste ich spoilern, die Funktion habe ich hier noch nicht gefunden 😉

Ein anrührige durchaus lesenswerte Familiengeschichte. 4 von 5 Sternen dafür =)

PS: das waren meine ersten Gedanken … ggf. erweitere ich die Rezie noch, wenn das Buch etwas gesackt ist B-)

Meine liebsten Hörbuch – Vorleser

hier meine derzeitig liebsten Vorleser:

männlich (die Stimmen müssen dunkel und vielseitig sein!)

1. Simon Jäger (wird für immer meine Nr. 1 bleiben!!!)

2. David Nathan

3. Peter Jordan

4. Wladimir Kaminer (sein russischer Akzent ist sooo liebenswert)

5. Hape Kerkeling

6. Dirk Bach

weiblich (ich mag männliche Stimmen lieber)

1. Ursula Berlinghof

2. Nana Spier

3. Elke Heidenreich

Einige Autoren lesen ihre Bücher selbst … na ja, und können meistens besser schreiben. Ausnahmen sind hier: Martin Suter, Hape Kerkeling und Elke Heidenreich.

Mein Ranking wird leben … ich werde noch viele Bücher hören und sicher noch den einen oder anderen Lieblingsvorleser finden.

Eure Steffi

Hörbuch Rezie: Nachtprinzessin von Sabine Thiesler

Als begeisterte Audible.de-Abonnentin hatte ich zuletzt „Nachtprinzessin“ von Sabine Thiesler auf dem iPod …

Produktbeschreibung (Amazon):

Die Nachtprinzessin ist erfolgreich im Beruf, lebt unauffällig und wohlsituiert in der Villa ihrer Mutter und hat ein attraktives, sympathisches Äußeres. Sie ist charmant und elegant und liebt die italienische Lebensart. Daher kauft sie sich eine Wohnung in der Toskana, kann aber auch dort ihrem inneren Dämon nicht entfliehen. Obwohl ihr sowohl die deutsche als auch die italienische Polizei dicht auf den Fersen ist, mordet sie weiter. Ihre Sehnsucht nach Liebe ist unersättlich, und auch auf der wildromantischen Mittelmeerinsel Giglio wird die „Prinzessin“ zwei jungen Männern zum Verhängnis.

Download über http://www.audible.de … ich bin Abonnentin und habe 9,95 € bezahlt.

Über die Autorin (Amazon):

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin und Der Menschenräuber.

Meine Meinung:

Vorne weg: Der Klappentext bzw. die Produktinfo ist total beknackt geschrieben.

Das Hörbuch wurde spannend gelesen von der Autorin selbst. Wenn man über die mangelhafte Aussprache des Italienischen hinweghört, kann einen Sabine Thiesler doch an das Hörbuch fesseln. Es ist natürlich kein Vergleich zu den professionellen Vorlesern und Schauspielern. Meine Favoriten muss ich mal in einem anderen Beitrag vorstellen.

Die Geschichte ist relativ durchsichtig. Von Anfang an weiß man, dass Matthias von Steinfeld die Nachtprinzessin ist. Ein verwöhnter, egozentrischer, reicher Immobilienmakler, der bei Mutti im Haus lebt. Er ist homosexuell, doch durch einen Ausrutscher in seiner Jugend hat er bereits eine unglückliche Muss-Ehe hinter sich und – für ihn das einzig Gute an der Geschichte – seinen Sohn Alex, den er über alles liebt. Doch das Verhältnis zu ihm ist gestört … ich erzähle aber nicht, warum, das würde der Geschichte ihren Reiz nehmen.

Die „Nachtprinzessin“ lebt ihre perversen Spielchen mit jungen unbekannten Männern aus und hinterlässt ziemlich obskure Tatorte. Die Ermittler tappen zu Anfang völlig im Dunkeln und kommen ihm erst durch seine Arroganz und Eitelkeit auf die Spur … die Wege führen auch nach Italien und hier wird ebenfalls die Polizei in die Ermittlungen mit hineingezogen.

Ein Katz- und Maus-Spiel und ein seltsames Ende. Mehr verrate ich nicht.

Mich hat der Krimi gut unterhalten. Der Protagonist wurde mir mit jedem Kapital unsympathischer und mit Commissario Neri hatte ich am Ende total Mitleid … auf den Nebenstrang mit der Tochter der Berliner Kommissarin hätte ich verzichten können. Das hat mich überhaupt nicht interessiert.

Weil die Lösung am Ende zu einfach war und alles etwas Holterdipolter ging, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Eure Steffi

Neu auf dem iPod

Hallo Leseratten,

ich bin ja schon lange Abonnentin bei www.audible.de … Abo bedeutet, ich muss 1x monatlich 1 Hörbuch kaufen für € 9,95 – egal, wie hoch der Regelpreis ist – … jedes weitere Hörbuch kostet ebenfalls nur max. € 9,95. Für mich als Hörbuch-Fan ein feiner Deal. Mittlerweile ist die Auswahl riesig und ich finde immer etwas …

Am 11.06. kann ich das neue Abo-Hörbuch holen und da steht schon fest, dass es „The Stand – Das letzte Gefecht“ von Stephen King wird. Endlich ungekürzt erhältlich, gelesen von David Nathan.

Ich habe das Buch vor ca. 20 Jahren im Griechenlandurlaub am Strand verschlungen und bekam immer eine mega Gänsehaut, wenn jemand am Strand nieste oder hustete. Ich bin kein großer King-Fan, aber dieses Buch ist der Hammer.

Beschreibung, von www.audible.de

In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebender die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, die Verkörperung des absolut Bösen. In der Wüste von Nevada kommt es zum Entscheidungskampf um das Schicksal der Menschheit.

„The Stand“, Stephen Kings Vision vom letzten Gefecht zwischen Gut und Böse, war bislang nur in einer stark gekürzten Version zugänglich. Die hier veröffentlichte Urfassung zeigt die Größe seines apokalyptischen Entwurfs. Manche nennen diesen Roman sein Meisterwerk!

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Eure Steffi